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Alikon

Alikon in Sins: Ober- und Unteralikon, Jost- und Antoniuskapelle sowie örtliche Nutzungskorporation.

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Weisse Kapelle mit rotem Dachreiter in Alikon
Kapelle St. Jost und Antonius in Alikon, Aufnahme vom September 2013. Foto: Voyager · CC BY-SA 3.0.

Alikon ist ein Dorfteil von Sins mit den benachbarten Siedlungsbereichen Oberalikon und Unteralikon. Die Kapelle St. Jost und St. Antonius von Padua ist sein markanter kirchlicher Bezugspunkt. Ihre Pflege liegt bei einer örtlichen Nutzungskorporation.

Alikon auf einen Blick

Kanton / BezirkAargau / Muri
Heutige GemeindeSins
StatusOrtschaft / Gemeindeteil; keine eigene politische Gemeinde
SiedlungsbereicheOberalikon und Unteralikon
KapelleSt. Jost und St. Antonius von Padua
Örtliche OrganisationGerechtigkeit Alikon

Zwei benachbarte Siedlungsbereiche

Die amtliche Ortskarte unterscheidet Oberalikon und Unteralikon innerhalb der Gemeinde Sins. Der gemeinsame Name Alikon bezeichnet somit einen örtlichen Zusammenhang mit mehr als einem Siedlungspunkt. Beide liegen im ländlichen Teil des oberen Freiamts.

Historisch gehörte Alikon zum Amt Meienberg. Nach dem HLS besass der Landesherr hier auch die niedere Gerichtsbarkeit. Diese örtliche Einbindung erklärt die Verbindung zum ehemaligen Amtszentrum, ohne Alikon mit dem früheren Städtchen Meienberg gleichzusetzen.

Die Jost- und Antoniuskapelle

Das HLS datiert die ältere Kapelle ungefähr um 1650 und einen Neubau auf 1755. Der helle Bau mit rotem Dachreiter und Ziegeldach bildet einen gut erkennbaren Mittelpunkt. Die Fotografien vom September 2013 zeigen den Aussenbau und den kleinen Innenraum.

Chor mit vergoldetem Altar und Figuren in der Aliker Kapelle
Innenraum der Jost- und Antoniuskapelle in Alikon, Aufnahme vom September 2013. Foto: Voyager · CC BY-SA 3.0.

Im Chor steht ein reich gegliederter Altar mit vergoldeten Teilen und Figuren. Die Innenaufnahme ergänzt die schlichte äussere Erscheinung um den sakralen Schmuck. Für Gottesdienste und Zugang informiert die Pfarrei Sins im Pastoralraum Oberes Freiamt.

Eine lokale Korporation

Die Gerechtigkeit Alikon unterhält die Kapelle. Der Pastoralraum führt sie zusammen mit den entsprechenden Nutzungskorporationen von Aettenschwil, Fenkrieden und Meienberg auf. Diese örtliche Verantwortung ist eine bis heute sichtbare Verbindung zwischen Dorf und Gotteshaus.

Kapellen im Landschaftsraum

Im August 2026 führte eine organisierte Wanderung des Pastoralraums über die Kapelle Alikon weiter nach Holderstock. Alikon lässt sich damit als Teil eines Netzes kleiner Dorfkapellen kennenlernen. Ein Besuch mehrerer Standorte ist eine redaktionelle Ausflugsidee; die damalige Veranstaltung wird nicht als regelmässig buchbarer Wanderweg dargestellt.

Schule, Tagesstrukturen und kommunale Dienstleistungen gehören zum gemeinsamen Rahmen von Sins. Der Gemeindeartikel Sins erläutert diese Angebote und den weiteren Reuss- und Lindenbergraum. Alikon ergänzt ihn mit den zwei Siedlungsbereichen, der Kapelle und ihrer örtlichen Trägerschaft.

Karte: © OpenStreetMap-Mitwirkende. Grössere Karte öffnen. Beim Anzeigen wird die Karte von OpenStreetMap geladen.

Quellen und Orientierung

Weitere Ortsartikel finden sich in der Aargau-Übersicht.

Quellen und weiterführende Informationen

Redaktionell geprüft am 2. Oktober 2026. Keine eigene politische Gemeinde; Gemeindezugehörigkeit im Steckbrief. Für diese Ortschaft wird keine ungeprüfte eigene Bevölkerungszahl angegeben. Die Aufnahmejahre der Fotos stehen jeweils beim Bild.