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Chavannes-sous-Orsonnens

Chavannes-sous-Orsonnens in Villorsonnens: Kapelle Saint-Jean-Baptiste, Höfe an der Neirigue und die frühere Gemeinde Granges-la-Battiaz.

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Dorfansicht von Chavannes-sous-Orsonnens
Chavannes-sous-Orsonnens am 5. April 2020. Foto: Wewe~frwiki · CC BY-SA 4.0. Für schweiz.wiki verkleinert und komprimiert.

Am Rand der Neirigueebene gruppieren sich die Häuser von Chavannes-sous-Orsonnens um eine kleine Kapelle. Die Höfe liegen teils im Dorf, teils in eigenen Gruppen wie La Fortune und Granges-la-Battiaz. Seit 2001 gehört Chavannes-sous-Orsonnens zur Gemeinde Villorsonnens.

Steckbrief

OrtChavannes-sous-Orsonnens
Heutige GemeindeVillorsonnens
Kanton und BezirkFreiburg · District de la Glâne
OrtsspracheFranzösisch

Saint-Jean-Baptiste und ihre Molassefassade

Die Kapelle bestand bereits im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts. Darauf weist eine Inschrift mit den Wappen von Guillaume Chassot und seiner Frau Marguerite Renaud im Chor hin.

1769 wurde die Fassade in spätbarocken Formen aus Molasse neu gestaltet. Auch der Hauptaltar stammt aus diesem Jahr. Im steinernen Chorgewölbe erscheinen das Christuszeichen IHS und Engel mit den Leidenswerkzeugen.

Figuren von Maria und Johannes sind Reste einer Kreuzigungsgruppe aus dem frühen 17. Jahrhundert. Eine Marienfigur im Strahlenkranz kam zu Beginn des 18. Jahrhunderts hinzu. Der kleine Bau bietet nach Angaben der Pfarrei 25 Plätze; im Jahr 2000 übergab ihn die Gemeinde für einen symbolischen Franken der Pfarrei.

Kapelle in Chavannes-sous-Orsonnens
Die Kapelle von Chavannes-sous-Orsonnens am 5. April 2020. Foto: Wewe~frwiki · CC BY-SA 4.0. Für schweiz.wiki verkleinert und komprimiert.

La Fortune und Granges-la-Battiaz

Die Bauernhausforschung beschreibt den alten Dorfgrundriss als S-förmig, mit der Kapelle am Knick. Zwei Hofgruppen, La Fortune und Granges-la-Battiaz, stehen quer zur jeweiligen Strasse und ergänzen den eigentlichen Kern.

Granges-la-Battiaz war bis 1866 eine eigene Gemeinde und wurde damals mit Chavannes-sous-Orsonnens vereinigt. Kirchlich gehört die Hofgruppe zur alten Pfarrei Villaz-Saint-Pierre, während Chavannes selbst spätestens seit dem 14. Jahrhundert nach Orsonnens ausgerichtet ist.

Bei La Fortune dokumentiert das Inventar einen Hof von 1791 und einen hölzernen Speicher des 17. Jahrhunderts. Die genannten Baudaten stammen aus der 1987 veröffentlichten Untersuchung.

Wasser als Grundlage früherer Betriebe

Vers-le-Moulin liegt beim Zusammenfluss von Glâne und Neirigue. Die Bauernhausforschung verzeichnet im Gebiet von Chavannes ausserdem eine wasserbetriebene Sägerei bei La Pilloude und eine benachbarte Schmiede von 1872.

Diese historischen Befunde ergänzen das Bild des landwirtschaftlichen Orts. Sie belegen kein heutiges öffentliches Vorführangebot. Ein redaktioneller Vorschlag ist, bei einem Besuch auf die unterschiedlichen Hofgruppen und den Übergang zur Flussebene zu achten.

Von der kleinen Herrschaft zur heutigen Gemeinde

Um 1209 ist Chavanes belegt. Die kleine Herrschaft war mit den Freiherren von Pont-en-Ogoz verbunden. Auch die Familien Challant und Reyff sowie das Kloster La Fille-Dieu besassen hier Rechte.

Heute führt die TPF-Linie 470 über Chavannes-sous-Orsonnens, centre und La Fortune in Richtung Villaz-Saint-Pierre und Romont sowie über Orsonnens nach Farvagny und Freiburg. Die Kinder der Gemeinde besuchen das Schulzentrum Grangécole mit allen Stufen von 1H bis 8H.

Karte

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Weitere Orte und Hintergründe: Villorsonnens · Kanton Freiburg.

Quellen und Prüfstand

Inhalt geprüft am 2026-10-02. Bildnachweise stehen bei den Fotos.