Corpataux
Corpataux: La Tuffière als Kulturort und Saaneübergang, frühere Tuffsteinbrüche und ein Dorf der heutigen Gemeinde Gibloux.
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In Corpataux steht der Name La Tuffière für Landschaft, Rohstoffgeschichte und Kultur. Am Saaneübergang wurde Tuffstein abgebaut; im Dorf bringt die gleichnamige Halle Theater und Musik auf die Bühne. Corpataux gehört heute zur Gemeinde Gibloux und ist eng mit dem benachbarten Magnedens verbunden.
Steckbrief
| Ort | Corpataux |
|---|---|
| Heutige Gemeinde | Gibloux |
| Kanton und Bezirk | Freiburg · District de la Sarine |
| Ortssprache | Französisch |
Brücke, Tuffstein und Wasser
1835 bewilligte der Grosse Rat Jacques Biolley den Bau einer Drahtseilhängebrücke über die Saane. Für die Überquerung wurde bis 1911 ein Zoll erhoben. Das Foto zeigt die heutige Strassenbrücke, nicht die ursprüngliche Hängebrückenkonstruktion.
Die Tuffsteinbrüche von La Tuffière wurden bis 1950 genutzt. Hinzu kamen die Fassung bedeutender Quellen für die Wasserversorgung Freiburgs und Kiesabbau. Diese Eingriffe gehören ebenso zur Geschichte der Flusslandschaft wie ihre bewaldeten Ufer.
Der Weg La Tuffière–Hauterive bleibt nach dem auf der Gemeindeseite veröffentlichten Hinweis wegen eines Uferabbruchs gesperrt. Die Mitteilung vom März 2025 war beim Prüfstand Oktober 2026 weiterhin verlinkt. Eine durchgehende Wanderung auf diesem Abschnitt wird deshalb nicht empfohlen; massgebend sind aktuelle Mitteilungen und Sperren vor Ort.
Die Kulturhalle La Tuffière
Die Kulturvereinigung La Tuffière bietet Theater und Musik an der Route du Centre 59. Ihr Spielplan 2026/27 ist die verlässliche Grundlage für einen Veranstaltungsbesuch.
Für Gäste mit eingeschränkter Mobilität können Plätze reserviert werden. Der Betreiber bittet um vorgängige Kontaktaufnahme per E-Mail und die Angabe der Begleitpersonen. Ein redaktioneller Vorschlag ist, einen kurzen Dorfbesuch mit einer Aufführung zu verbinden.
Arconciel, Illens und die gemeinsame Pfarrei
Corpataux erscheint im 12. Jahrhundert als Corpastur beziehungsweise Corpastor. Die Herrschaft gehörte im Mittelalter zum Verband Arconciel–Illens. Nach der Einnahme von Illens 1475 kam der Ort unter bernisch-freiburgische Herrschaft und anschliessend zur Vogtei Illens.
1907 lösten sich Corpataux und Magnedens kirchlich von Ecuvillens und bildeten eine eigene Pfarrei. Lange vor der politischen Fusion teilten die beiden Dörfer bereits Schulen, Wasserversorgung, Feuerwehr und zahlreiche Vereine. 1999 entstand Corpataux-Magnedens, 2016 folgte Gibloux.
Schule und gemeinsamer Alltag
Die Primarschule von Corpataux liegt an der Route du Centre 26–28. Sie ist mit Rossens in der Schuleinheit CMR organisiert. Der Schulführer 2026/27 beschreibt die Verteilung der Klassen und die dafür vorgesehenen Transporte.
Betreuungsangebote sind innerhalb der Gemeinde auf mehrere Standorte verteilt. Mittwochs werden Mittagessen und Nachmittag zentral in Farvagny angeboten. Für Familien sind deshalb Schulort, Betreuung und Transport zusammen zu planen. Die Gemeindeverwaltung selbst befindet sich in Farvagny-le-Grand.
Karte
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Weitere Orte und Hintergründe: Gibloux · Kanton Freiburg.
Quellen und Prüfstand
Inhalt geprüft am 2026-10-02. Bildnachweise stehen bei den Fotos.