Forst-Längenbühl
Forst-Längenbühl mit Dittligsee, historischen Weilern und Dittligmühle. Fusion, Schule und Landschaft mit Fotos, Karte und aktuellen BFS-Daten.
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Forst-Längenbühl ist seit 2007 eine gemeinsame Gemeinde aus den früheren Gemeinden Forst und Längenbühl. Höfe, Weiler und kleine Gewässer prägen den Raum westlich von Thun. Dittligsee und Dittligmühle gehören zu seinen besonderen örtlichen Bezugspunkten.
Forst-Längenbühl im Überblick
| Kanton | Bern (BE) |
|---|---|
| Verwaltungskreis | Thun |
| BFS-Nummer | 948 |
| Einwohner | 769 (ständige Wohnbevölkerung, 31. Dezember 2025) |
| Fläche | 4,50 km² (Gebietsstand 1. Januar 2026) |
| Gemeinde | Offizieller Gemeindeauftritt |
Zwei Gemeinden werden eine politische Einheit
Die Fusion trat am 1. Januar 2007 in Kraft. Schon zuvor arbeiteten Forst und Längenbühl in verschiedenen Aufgaben zusammen. Die neue Gemeinde führt ihre Namen weiter, während die beiden früheren politischen Einheiten aufgehoben wurden.
Dittligen, Hattigen und weitere Weiler gliedern die Landschaft. Ihre Namen erinnern an ältere Siedlungs- und Nutzungsformen. Die Gemeinde verbindet den Moränenraum des Thuner Westamts mit den tieferen Flächen Richtung Gürbetal.
Römische Spuren und mittelalterliche Höfe
Reste römischer Bauten wurden im Gebiet von Forst entdeckt, darunter ein Gutshof mit Badeanlage im Seihenried. Andere Funde weisen auf ältere Besiedlung im Raum Längenbühl hin. Die kommunale Geschichte beschreibt mehrere archäologische Fundstellen.
Im Mittelalter gehörten Forster Höfe zur Herrschaft Strättligen. Später folgten kyburgische und bernische Besitz- und Verwaltungsbeziehungen. Im Verlauf der frühen Neuzeit gelangte die Verwaltung an die Landvogtei Thun, während Bauern ihren Boden zu eigen kauften.
Aus den älteren Weilern entstanden die späteren Gemeinden. Der Name Längenbühl wird in dieser Schreibweise seit 1864 geführt. Die Fusion verbindet somit zwei Orte mit eigenen historischen Wurzeln.
Ein See mit geschützter Uferlandschaft
Der Dittligsee liegt bei Dittligen und wird als Naherholungsraum genutzt. Schilf, feuchte Uferflächen und die offene Wasserfläche stehen neben landwirtschaftlichen Wiesen. Die unterschiedlichen Aufnahmen zeigen den See aus zwei Blickrichtungen.

Die Gemeinde veröffentlicht besondere Regeln für den See und das Ufer. Es gibt keine Badeaufsicht und keine Badewasserkontrollen; der Einstieg ist auf den vorhandenen Badeplatz beschränkt. Für einen Besuch sind die kommunalen Hinweise und Naturschutzbestimmungen massgeblich.
Getreide und Mehl in Dittligen
Die Dittligmühle vermittelt Themen rund um Getreide, Mehl und Brot. Die Gemeinde beschreibt ein Café in der alten Mahlstube und einen Nostalgiepark mit Wasserrad und historischen Maschinenteilen. Ein Film ergänzt die Darstellung der Mehlherstellung.
Die Mühle verbindet wirtschaftliche Nutzung mit regionaler Vermittlung. Sie steht neben den alten Weilern und Gewässern für einen weiteren Teil der örtlichen Geschichte.
Örtliche Primarstufe und Oberstufe in Wattenwil
Kindergarten und Primarschule befinden sich in der Gemeinde. Für die Sekundarstufe I besteht die Verbindung zum Oberstufenzentrum Wattenwil. Die kommunale Schulübersicht führt zu den zuständigen Angeboten.

Auch örtliche Übergänge wie die Forstsägebrücke verbinden die Gemeinde mit Wattenwil. Der gedeckte Bau über die Gürbe ist Teil dieses gemeinsamen Landschafts- und Alltagsraums.
Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende. Grössere Karte ansehen.
Quellen und weiterführende Informationen
Recherchestand: 3. Oktober 2026. Bevölkerungsangabe: BFS STATPOP, 31. Dezember 2025. Fotos mit Aufnahmedatum, Urheber und Lizenz.