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Freimettigen

Freimettigen am Kiesental: Dorf und Dessigkofen, ältere Ortsaufnahme und Orthofotos, bronzezeitlicher Fund, Mehrjahrgangsklassen und Oberstufe.

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Ältere Aufnahme des Dorfbereichs Freimettigen mit Häusern, Landwirtschaftsgebäuden und Feldern
Dorfbereich Freimettigen, März 2003. Foto: hyperhype · CC BY-SA 3.0. Verkleinert und komprimiert.

Freimettigen liegt zwischen dem Kiesental und den Hängen des Kurzenbergs. Der Dorfbereich, Dessigkofen und einzelne Höfe bilden eine kleine Gemeinde nahe Konolfingen. Eigener Kindergarten und Mehrjahrgangsklassen stehen neben überörtlichen Verbindungen für die Oberstufe und den Alltag.

Freimettigen auf einen Blick

Kanton und VerwaltungskreisBern (BE); Bern-Mittelland
Bevölkerung456 am 31. Dezember 2025; ständige Wohnbevölkerung gemäss BFS STATPOP
Gemeindefläche2.96 km²; BFS-Gebietsstand 1. Januar 2026
LageAm Nordwesthang des Kurzenbergs mit Anteil am Kiesental
BFS-Nummer607
Offizielle WebsiteGemeinde Freimettigen

Dorf, Dessigkofen und Höfe

Freimettigen gehört zum Verwaltungskreis Bern-Mittelland. Die Gemeinde liegt am Nordwesthang des Kurzenbergs und besitzt einen Anteil am Kiesental. Zum Dorf kommen der Weiler Dessigkofen und Einzelhöfe.

Das Titelbild vom März 2003 zeigt den Dorfbereich mit Häusern, Landwirtschaftsgebäuden und offenen Flächen. Es ist eine ältere Ortsaufnahme; die nachfolgenden Orthofotos zeigen die Landschaft im Bildjahr 2024.

Vrimuotingen und die Herrschaft Hünigen

1282 ist Vrimuotingen belegt. Nach dem Historischen Lexikon war Freimettigen Teil der Twingherrschaft Hünigen. Aus Schenkungen besassen auch die Klöster Interlaken und Fraubrunnen Güter im Ort.

Die Bauern des Dorfs und des Hofs Dessikofen hatten 1568 Nutzungsrechte im Toppwald. Der Weiler erscheint in älteren Quellen auch mit der Schreibweise Dessikofen. Kirchlich blieb Freimettigen mit Oberdiessbach verbunden.

Ein älterer Fund im Schleif

1910 wurde im Schleif ein bronzezeitlicher Depotfund von Armreifen entdeckt. Das Historische Lexikon nennt ihn als frühen archäologischen Befund im Gemeindegebiet. Er bezeichnet einen Fundzusammenhang und ist kein Gründungsnachweis für das heutige Dorf.

Bebauung am Hang

Senkrechtes amtliches Orthofoto des Dorfbereichs von Freimettigen mit Häusern und offenen Flächen
Dorfbereich Freimettigen, swisstopo-Orthofoto aus dem Bildjahr 2024. Orthofoto ©: Bundesamt für Landestopografie swisstopo · swisstopo OGD-Nutzungsbedingungen. Verkleinert und komprimiert.

Das amtliche swisstopo-Orthofoto von 2024 zeigt den Dorfbereich aus senkrechter Perspektive. Häuser, Wege und offene Flächen sind nebeneinander erkennbar. Der Bildausschnitt hilft, den älteren Ortskern im Verhältnis zur weiteren Bebauung zu verstehen.

Als redaktionelle Idee lässt sich eine kurze Runde auf öffentlichen Dorfwegen mit einem Blick in die angrenzende Landwirtschaftslandschaft verbinden. Die Höfe und ihre privaten Betriebsflächen bleiben vom öffentlichen Wegraum getrennt.

Kulturland und die Verbindung zum Kiesental

Amtliches Orthofoto von Freimettigen und der Kulturlandschaft mit Siedlungen, Wiesen und Feldern
Freimettigen und angrenzende Kulturlandschaft, swisstopo-Orthofoto aus dem Bildjahr 2024. Orthofoto ©: Bundesamt für Landestopografie swisstopo · swisstopo OGD-Nutzungsbedingungen. Verkleinert und komprimiert.

Der grössere Orthofotoausschnitt von 2024 zeigt die Siedlungen zwischen Feldern, Wiesen und den Verbindungen im Tal. Er dokumentiert einen Landschaftsausschnitt und keine vollständige politische Abgrenzung.

Das Historische Lexikon beschreibt die Entstehung des Quartiers Sägematt nahe der Bahnstation Stalden. Ab den 1980er-Jahren verstärkten sich die Verbindungen nach Konolfingen. Für eine heutige Anreise wird die Zieladresse mit der passenden Bahn- oder weiteren örtlichen Verbindung gewählt.

Kindergarten und zwei Mehrjahrgangsklassen

Die aktuelle Schule Freimettigen führt einen Kindergarten und zwei Primarklassen: erste bis dritte sowie vierte bis sechste Klasse. Den Kindergarten besuchen derzeit auch Kinder aus Häutligen.

Das kleine Schulangebot verbindet mehrere Jahrgänge innerhalb einer Klasse. Zuständige Lehrpersonen, Schulleitung und Mitteilungen werden über die Schule erschlossen. Für Betreuungsfragen und den Schulweg ist die aktuelle Schulorganisation die Anlaufstelle.

Sekundarstufe I in Konolfingen

Die Schulseite Oberstufe nennt das Oberstufenzentrum Stockhorn in Konolfingen für die siebte bis neunte Klasse. Der Übergang führt damit aus Freimettigen an einen regionalen Schulstandort.

Kindergarten und Primarunterricht im Dorf sowie Oberstufe in Konolfingen bilden unterschiedliche Teile des Bildungswegs. Zuteilung, Anmeldung und konkrete Wege werden mit den jeweils zuständigen Stellen geklärt.

Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende. Grössere Karte ansehen.

Quellen und weiterführende Informationen

Recherchestand: 2. Oktober 2026. Bevölkerungsangabe: BFS STATPOP, 31. Dezember 2025. Fotos mit Aufnahmedatum, Urheber und Lizenz.