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Hasliberg

Hasliberg mit Hohfluh, Wasserwendi, Goldern und Reuti: Alpwirtschaft, Bergbahnen, Muggestutz und Schule. Mit Karte, echten Fotos und aktuellen BFS-Daten.

Aktualisiert am

Bach zwischen Häusern und Wiesen in Hasliberg Reuti
Hasliberg Reuti mit Bach und Blick ins Haslital, 31. Juli 2007. Foto: Jaapkievit · CC BY 3.0. Verkleinert und komprimiert.

Hasliberg liegt auf einer sonnigen Terrasse oberhalb von Meiringen. Die vier Dörfer Hohfluh, Wasserwendi, Goldern und Reuti verteilen sich zwischen Brünig und Gental. Alpwirtschaft, Bergbahnen und Familienangebote verbinden die bewohnte Kulturlandschaft mit dem höheren Berggebiet.

Hasliberg im Überblick

KantonBern (BE)
VerwaltungskreisInterlaken-Oberhasli
BFS-Nummer783
Einwohner1125 (ständige Wohnbevölkerung, 31. Dezember 2025)
Fläche41,74 km² (Gebietsstand 1. Januar 2026)
GemeindeOffizieller Gemeindeauftritt

Hohfluh, Wasserwendi, Goldern und Reuti

Die besiedelte Terrasse liegt überwiegend zwischen 1000 und 1200 Metern. Hohfluh liegt näher beim Brünig, Reuti am östlichen Ende der Dorfreihe. Dazwischen befinden sich Wasserwendi und Goldern. Kleine Weiler und Einzelhöfe ergänzen die vier Hauptorte.

Das Gemeindegebiet steigt von tieferen Hanglagen bis zu Planplatten und den Berggebieten gegen Engstlenalp an. Es grenzt an Meiringen, Innertkirchen und den Kanton Obwalden. Bäche gliedern die Terrassen; Wiesen, Wälder und Alpsiedlungen wechseln sich entlang der Hänge ab.

Bachwasser zwischen Steinen und Pflanzen in Goldern
Bach in Hasliberg Goldern, 9. September 2018. Foto: Wesley Whitfield · CC BY-SA 4.0. Verkleinert und komprimiert.

Eine gemeinsame Bäuert vor der politischen Gemeinde

1358 wird Hasle an dem berge erwähnt. Die Bergleute bildeten eine genossenschaftliche Bäuert, deren Ordnungen Alprechte, Auftriebszeiten und Unterhalt regelten. Im Tal wurden Höfe individuell bewirtschaftet, während Vorsässe und Alpen teilweise gemeinschaftlich genutzt wurden.

Die Einwohnergemeinde entstand 1834; seit 1923 lautet ihr Name Hasliberg. Viehhaltung, Käseproduktion und Holzarbeit waren lange die wichtigsten Erwerbszweige. Zeitweise wurde auch Eisenerz im höheren Berggebiet gewonnen und zu den Verhüttungsbetrieben im Tal transportiert. Die Alp- und Landwirtschaft bleibt ein sichtbarer Teil der Landschaft.

Von den ersten Hotels zum Ausflugs- und Wintersportgebiet

Brünigbahn und Fahrstrassen erleichterten gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Anreise. Hotels entstanden zunächst in Hohfluh, später auch in den anderen Dörfern. Der Ausbau der Bergbahnen nach dem Zweiten Weltkrieg stärkte den Wintertourismus und erschloss Käserstatt, Mägisalp und Planplatten.

Restaurant und Bergstation auf der verschneiten Mägisalp
Restaurant und Bergstation auf der Mägisalp, 6. März 2011. Foto: Raimond Spekking · CC BY-SA 3.0. Verkleinert und komprimiert.

Heute bieten die Bergbahnen Meiringen-Hasliberg Wanderwege, Wintersport und Familienangebote. Die Muggestutz-Zwergenwege, der Kugelweg und Spielangebote auf Bidmi setzen eigene Schwerpunkte. Betriebszeiten und offene Wege veröffentlicht der Bergbahnbetreiber; die Angebote unterscheiden sich je nach Saison.

Schulort Goldern und Verbindungen ins Tal

Die Schule Hasliberg hat ihren heutigen Schulhausstandort in Goldern. Kindergarten und Primarstufe gehören zum örtlichen Angebot. Die Schulwebsite führt zu Terminen, Ferienplan und Kontaktangaben.

Die Dörfer sind über die Strasse vom Brünig erschlossen. Zwischen Meiringen und Reuti besteht eine Luftseilbahn, von Wasserwendi und Reuti führen weitere Anlagen ins Berggebiet. Landwirtschaft, Gastgewerbe, Bauhandwerk und Dienstleistungen tragen zur örtlichen Wirtschaft bei. Das Vereinsleben verbindet Einwohnerinnen und Einwohner über die einzelnen Dörfer hinweg.

Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende. Grössere Karte ansehen.

Quellen und weiterführende Informationen

Recherchestand: 2. Oktober 2026. Bevölkerungsangabe: BFS STATPOP, 31. Dezember 2025. Fotos mit Aufnahmedatum, Urheber und Lizenz.