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Heimenhausen

Heimenhausen mit Röthenbach und Wanzwil: Fusion von 2009, Dorfgeschichten und gemeinsame Schulen. Mit Fotos, Karte und aktuellen BFS-Zahlen.

Aktualisiert am

Luftaufnahme der Dörfer und Felder im Raum Heimenhausen und Herzogenbuchsee
Heimenhausen und Herzogenbuchsee aus der Luft, 16. April 2011. Foto: Dietrich Michael Weidmann · CC BY-SA 3.0. Verkleinert und komprimiert.

Heimenhausen umfasst seit 2009 die drei Ortsteile Heimenhausen, Röthenbach bei Herzogenbuchsee und Wanzwil. Die Dörfer verbinden eine gemeinsame Verwaltung mit eigenen historischen Siedlungskernen. Der Verband Schule Aare-Oenz betreibt in Heimenhausen Kindergarten, Primarklassen und Tagesschule.

Heimenhausen im Überblick

KantonBern (BE)
VerwaltungskreisOberaargau
BFS-Nummer977
Einwohner1199 (ständige Wohnbevölkerung, 31. Dezember 2025)
Fläche5,84 km² (Gebietsstand 1. Januar 2026)
GemeindeOffizieller Gemeindeauftritt

Drei frühere Gemeinden werden eine Einheit

Die Fusion trat am 1. Januar 2009 in Kraft. Zuvor bestanden Heimenhausen und Wanzwil als Einwohnergemeinden und Röthenbach bei Herzogenbuchsee als gemischte Gemeinde. Ihre Verwaltungen arbeiteten bereits vor dem Zusammenschluss zusammen.

Heimenhausen und Wanzwil hatten seit 1999 eine gemeinsame Gemeindeschreiberei. 2003 kam Röthenbach dazu. Die Fusion knüpfte somit an eine schon bestehende Zusammenarbeit an.

Die heutigen Ortsteile bleiben im Landschaftsbild erkennbar. Landwirtschaftliche Flächen, kleinere Waldgebiete und die Verkehrswege Richtung Herzogenbuchsee verbinden ihre Siedlungen.

Name und Waldbezüge des Dorfes

Die kommunale Chronik bringt den Namen Heimenhausen mit dem alemannischen Personennamen Heimo in Verbindung. Ein Heimo erscheint als Zeuge in einer Urkunde von 886. Diese Überlieferung erklärt den Namen, ohne den genauen Zeitpunkt der Dorfgründung festzulegen.

Das frühere Dorf Heimenhausen ist auf drei Seiten von Wald umgeben. Die drei Tannen im Wappen nehmen nach der Gemeindebeschreibung darauf Bezug. Auf der westlichen Seite führen die Wege nach Röthenbach und Wanzwil.

Zwei weitere Ortsgeschichten

Röthenbach gehörte im Mittelalter zu den zähringischen und später kyburgischen Besitzbeziehungen im Raum Herzogenbuchsee. Schriftliche Belege nennen Zinseinkünfte und Stiftungen. Die genaue Entstehung des Dorfes ist dagegen nicht bekannt.

Strasse mit traditionellen Bauernhäusern in Röthenbach bei Herzogenbuchsee
Röthenbach bei Herzogenbuchsee, 30. November 2011. Foto: Dietrich Michael Weidmann · CC BY-SA 3.0. Verkleinert und komprimiert.

Wanzwil erscheint 1264 als Wanzewille. Auch dieser Ort war dem Hofgericht Herzogenbuchsee zugeordnet und kam im frühen 15. Jahrhundert unter bernische Oberhoheit. Die traditionellen Häuser erinnern an die bäuerliche Grundlage der beiden Dörfer.

Dorfstrasse und grosse Bauernhäuser mit breiten Dächern in Wanzwil
Wanzwil, 30. November 2011. Foto: Dietrich Michael Weidmann · CC BY-SA 3.0. Verkleinert und komprimiert.

Ein Schulstandort für mehrere Gemeinden

Die Schule Aare-Oenz verbindet Berken, Graben, Heimenhausen und Inkwil. Kindergarten und erste bis vierte Klasse befinden sich an der Röthenbachstrasse in Heimenhausen. Hier wird auch die Tagesschule geführt.

Die fünfte und sechste Klasse besuchen die Kinder in Inkwil. Die Standortübersicht des Schulverbandes beschreibt die aktuelle Aufteilung. Sie verbindet die drei eigenen Ortsteile mit den kleineren Nachbargemeinden.

Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende. Grössere Karte ansehen.

Quellen und weiterführende Informationen

Recherchestand: 3. Oktober 2026. Bevölkerungsangabe: BFS STATPOP, 31. Dezember 2025. Fotos mit Aufnahmedatum, Urheber und Lizenz.