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Homberg (BE)

Homberg im Kanton Bern: verstreute Höfe, Zulgübergänge, Gemeindegeschichte und Schule linke Zulg. Mit Fotos, Karte und aktuellen BFS-Daten.

Aktualisiert am

Wintersonne über schneebedeckten Hängen und Baumgruppen in Homberg
Winterlandschaft in Homberg, 17. Januar 2009. Foto: rsu76 · CC BY 3.0. Verkleinert und komprimiert.

Homberg ist eine Streusiedlung auf der linken Seite der Zulg nordöstlich von Thun. Höfe, Wiesen und Wälder prägen die Gemeinde; Enzenbühl ist ein wichtiger Schulstandort. Über die gemeinsame Schule linke Zulg bestehen enge Verbindungen zu den benachbarten Gemeinden.

Homberg (BE) im Überblick

KantonBern (BE)
VerwaltungskreisThun
BFS-Nummer931
Einwohner499 (ständige Wohnbevölkerung, 31. Dezember 2025)
Fläche6,51 km² (Gebietsstand 1. Januar 2026)
GemeindeOffizieller Gemeindeauftritt

Höfe über dem Zulgtal

Homberg liegt zwischen dem Zulgtal und den höher gelegenen Landschaften Richtung Heiligenschwendi und Sigriswil. Landwirtschaftliche Siedlungen verteilen sich auf Hänge und Terrassen. Enzenbühl und Moosacker gehören zu den örtlichen Namen, die auch im Gemeindewappen eine Rolle spielen.

Ackerbau und Viehwirtschaft stehen neben kleineren Gewerbebetrieben. Die offene Kulturlandschaft wird von Waldstücken unterbrochen. Im Winter treten die Höhenunterschiede und Baumgruppen besonders deutlich hervor.

Violetter und roter Abendhimmel über verschneiten Hügeln und einer Bergsilhouette
Abendstimmung in Homberg, 17. Januar 2009. Foto: rsu76 · CC BY 3.0. Verkleinert und komprimiert.

Vom Freigericht zur politischen Gemeinde

Die örtliche Chronik führt mittelalterliche Güter und Siedlungen im Umfeld von Klosterbesitz auf. 1384 gelangte das Gebiet an Bern. Im 15. Jahrhundert gehörte es zum Freigericht Steffisburg, dessen Geschichte in der heutigen Gemeinde weiterwirkte.

Die Schulgeschichte reicht nach der Gemeindechronik bis 1653 zurück. 1864 entstand Homberg als politische Gemeinde in seiner damaligen organisatorischen Form. Die Geschichte der verstreuten Höfe ist somit älter als die gemeinsame Verwaltung.

Das Wappen zeigt sechs Berge als Hinweis auf die hügelige Landschaft. Zwei Sterne erinnern an die früheren Schulgemeinden Enzenbühl und Moosacker; der Turm verweist auf das Freigericht Steffisburg.

Übergänge im bewaldeten Tal

Die Zulg bildet einen tief eingeschnittenen Landschaftsraum unterhalb der Siedlungen. Stege verbinden die beiden Ufer und die angrenzenden Gemeinden. Der Kobelisteg liegt zwischen Homberg und Unterlangenegg.

Hölzerner Kobelisteg zwischen bewaldeten Ufern der Zulg
Kobelisteg zwischen Homberg und Unterlangenegg, 26. Mai 2024. Foto: Jag9889 · CC BY-SA 4.0. Verkleinert und komprimiert.

Die Gemeinde ist über Strassen mit Steffisburg und den Nachbarorten verbunden. Die kommunale Information nennt die STI-Linie 33 auf der Verbindung Thun–Steffisburg–Homberg–Teuffenthal. Für einzelne Kurse ist der aktuelle Fahrplan massgeblich.

Homberg als Sitz der Schule linke Zulg

Die Schule linke Zulg verbindet Homberg, Horrenbach-Buchen und Teuffenthal sowie die zu Sigriswil gehörende Ortschaft Reust. Homberg ist ihre Sitzgemeinde. Die Schulorganisation folgt damit einem gemeinsamen Tal- und Siedlungsraum über politische Grenzen hinweg.

Basisstufen befinden sich in Homberg und Teuffenthal. In Enzenbühl werden die dritte bis sechste Klasse in Mehrjahrgangsklassen geführt. Die Sekundarstufe I ist in Buchen untergebracht und verbindet Real- und Sekundarschulniveau in einem gemeinsamen Modell.

Die kommunale Schulseite informiert über diese Standorte. Die dezentrale Organisation verkürzt Wege für die jüngeren Kinder und bündelt die Oberstufe an einem regionalen Standort.

Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende. Grössere Karte ansehen.

Quellen und weiterführende Informationen

Recherchestand: 3. Oktober 2026. Bevölkerungsangabe: BFS STATPOP, 31. Dezember 2025. Fotos mit Aufnahmedatum, Urheber und Lizenz.