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# Itingen
- URL: https://www.schweiz.wiki/itingen/
- Published: 2026-10-01T07:41:45.000Z
- Updated: 2026-10-05T07:14:20.000Z
- Description: Zwischen historischem Dorfkern und moderner Industrie: Itingen im Ergolztal kennenlernen – mit Kulturpfad, Badi, Dorfgeschichte, Natur und Informationen zum Leben im Ort.
- Author: Schweiz Wiki
- Tags: Regionen, Städte & Gemeinden, Basel-Landschaft, #Import 2026-10-01 09:42

**Itingen ist eine Gemeinde im Ergolztal zwischen Lausen und Sissach.** Ihr alter Dorfkern gehört zu den besonders gut erkennbaren historischen Dorfanlagen des Baselbiets: Beidseits der Dorfstrasse stehen dicht aneinandergereihte Häuser, deren grosse Dächer, ehemalige Scheunentore und vorgelagerte Gärten vom bäuerlichen Leben erzählen. Nur wenige Gehminuten entfernt liegen die Bahnlinie, neuere Wohnquartiere und grössere Gewerbebauten.

Diese Nähe von altem Dorf und moderner Arbeitswelt macht Itingen aus. Hier wurde Landwirtschaft betrieben und an Seidenbändern gearbeitet; heute werden unter anderem Mikrobatterien entwickelt und hergestellt. Gleichzeitig gehören eine kleine Badi, ein aktives Vereinsleben und die Wege in die umliegende Landschaft zum Alltag. Im Dialekt heisst der Ort **«Ütige»**. 2026 feiert er 800 Jahre seit seiner ersten urkundlichen Erwähnung.

## Itingen auf einen Blick

| Kanton / Bezirk             | [Basel-Landschaft](https://www.schweiz.wiki/tag/basel-landschaft/) / Sissach                                           |
| --------------------------- | ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- |
| Bevölkerung                 | **2’476** am **30\. Juni 2026**                                                                                        |
| Gemeindegebiet              | Rund 3,1 km²                                                                                                           |
| Höhenlage des Dorfes        | Rund 370 m ü. M.                                                                                                       |
| Postleitzahl                | 4452 Itingen                                                                                                           |
| BFS-Nr.                     | 2849                                                                                                                   |
| Erste urkundliche Erwähnung | 1226 als «Utingen»                                                                                                     |
| Verwaltung                  | Dorfstrasse 24, 4452 Itingen[itingen.ch](https://www.itingen.ch/?ref=schweiz.wiki) · [061 976 97 70](tel:+41619769770) |

## Zwischen Ergolz, Dorfstrasse und Sonnenberg

Itingen liegt im mittleren Ergolztal. Westlich führt die Talachse nach Lausen und Liestal, östlich nach [Sissach](https://www.schweiz.wiki/sissach/). Der historische Siedlungskern liegt südlich der Bahnstrecke Basel–Olten. Seine Dorfstrasse läuft von der Landstrasse in Richtung Talbächlein und Badi. Auf der anderen Seite der Verkehrsachsen befinden sich weitere Wohnlagen, darunter die Bebauung am Sonnenberg.

Zur Gemeinde gehört deutlich mehr als das überbaute Tal. Die offizielle Flächenübersicht nennt rund 145 Hektaren Wald und Gehölze bei insgesamt 313 Hektaren Gemeindegebiet. Damit nimmt der bewaldete Teil fast die Hälfte der Fläche ein. Das erklärt, weshalb man trotz der Nähe zu Bahn, Schnellstrasse und Industrie rasch an einen Waldrand oder in eine weniger dicht bebaute Umgebung gelangt.

Für einen ersten Besuch ist der Bahnhof ein zweckmässiger Ausgangspunkt. Von dort lässt sich der alte Dorfkern zu Fuss erkunden. Wer weiter an den Sonnenberg oder in die südlichen Waldgebiete möchte, sollte die Lage auf der Karte anschauen: Bahn, Ergolz und Schnellstrasse bündeln die Wege an den vorhandenen Übergängen.

© [OpenStreetMap-Mitwirkende](https://www.openstreetmap.org/copyright?ref=schweiz.wiki) · [Karte grösser öffnen](https://www.openstreetmap.org/?ref=schweiz.wiki#map=14/47.465/7.785). Beim Anzeigen wird die Karte von OpenStreetMap geladen.

## Der Dorfkern: Häuser, Gärten und ein verschwundener Bach

Das Besondere an Itingens Ortsbild ist das Zusammenspiel vieler Häuser. Die geschlossenen Reihen entlang der Dorfstrasse bilden einen zusammenhängenden Strassenraum. Zahlreiche Gebäude besitzen weit heruntergezogene Dächer. Hinter manchen alten Fassaden liegen heute Wohnungen, wo früher auch Landwirtschaft betrieben wurde. Der Wandel ist sichtbar, ohne dass die Grundform des Dorfes verloren gegangen wäre.

![Historisches Bauernhaus an der Dorfstrasse 35 in Itingen](https://schweiz-wiki.ghost.io/content/files/images/itingen-dorfstrasse-35-2013.jpg)

An der Dorfstrasse 35 lässt sich die bäuerliche Baugeschichte des Ortes ablesen (2013). Foto: [H. Grob](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Itingen%5FDorfstrasse%5F35.jpg?ref=schweiz.wiki) · [CC BY-SA 3.0](https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/?ref=schweiz.wiki).

Itingen ist ein **Bachzeilendorf**: Die Häuser orientierten sich ursprünglich am Bach, der durch die Siedlung floss. Heute ist das Talbächlein im Dorf teilweise eingedolt. Die Strassenanlage bewahrt seine frühere Bedeutung. Beim Spaziergang lohnt es sich deshalb, auf die Stellung der Häuser und auf die Räume zwischen ihnen zu achten, statt nur nach einem einzelnen «Hauptdenkmal» zu suchen.

Hinter den Häuserreihen lagen die Gärten und Obstbäume, die für die Versorgung der Haushalte wichtig waren. Der Bereich «Hinter den Gärten» lässt diese andere Seite des Dorfes erkennen. Im Vergleich zur Dorfstrasse zeigt er, wie eng Wohnen, Landwirtschaft und Gartenbau verbunden waren. Die alten Baumgärten und die frühere Grenze des Dorfbereichs sind auch Gegenstand der Landschaftsexkursion von Regionatur.

Seit 1986 ist der Dorfkern im Inventar schützenswerter Ortsbilder der Schweiz erfasst. Die Aufnahme würdigt den historischen Zusammenhang der Bebauung. Das Dorf ist dabei ein bewohnter Ort: Die Ansichten geniesst man von den öffentlichen Strassen und Wegen aus.

## Der Kulturpfad zum 800-Jahr-Jubiläum

Zum Jubiläumsjahr 2026 entstand ein [Kulturpfad mit elf Stationen](https://www.itingen.ch/kulturpfad?ref=schweiz.wiki). Historische Fotografien aus rund 130 Jahren zeigen, wie sich Itingen verändert hat. Die Themen reichen von Landwirtschaft und Gewerbe über Versorgung und Verkehr bis zur Schule und zur Badi. Gerade weil sich viele dieser Orte weiterhin im Alltag nutzen lassen, ist der Vergleich zwischen Bild und Gegenwart anschaulich.

Der Rundgang ist frei zugänglich und kann an jeder Station begonnen werden. Man muss sich weder einer Führung anschliessen noch bei einem bestimmten Startpunkt eintreffen. Die Gemeinde stellt die Standorte auf einer Karte dar. Für einen Ortsbesuch ist der Pfad ein guter roter Faden: Er verbindet die Häuser im Dorf mit den Veränderungen, die auf den ersten Blick weniger offensichtlich sind.

Eine historische Aufnahme kann beispielsweise zeigen, wie offen das Land zwischen Dorf und Bahn einmal war. An anderer Stelle wird erkennbar, dass eine heutige Freizeiteinrichtung früher einer ganz anderen Aufgabe diente. So lässt sich Itingen als gewachsener Ort lesen, dessen Gebäude und Wege immer wieder neue Funktionen bekamen.

## Von Utingen zum Wohn- und Arbeitsort

### Die erste Erwähnung und die Verbindung zu Basel

1226 erscheint ein Gerardus de Utingen in einer Urkunde. Darauf bezieht sich das 800-Jahr-Jubiläum; das Datum bezeichnet die schriftliche Überlieferung, nicht die Gründung einer Siedlung an einem bestimmten Tag. Der Name weist auf einen alemannischen Ursprung hin. Die Mundartform «Ütige» bewahrt die ältere Lautgestalt bis heute.

Im 15\. Jahrhundert gehörte das Dorf den Herren von Eptingen. 1467 wurde es mit seinen Rechten an die Stadt Basel verkauft und dem Farnsburger Amt zugeteilt. Seit 1814 gehört Itingen zum Bezirk Sissach. Auch kirchlich besteht eine lange Verbindung zu Sissach. Das ähnlich klingende, verschwundene Dorf Itkon auf Sissacher Gebiet war hingegen eine andere Siedlung.

### Landwirtschaft und Seidenbänder

Während des 18\. und 19\. Jahrhunderts lebten viele Familien von einer Verbindung aus Landwirtschaft und Seidenbandweberei. Die Arbeit am Bandstuhl fand häufig zu Hause statt. Diese Posamenterei brachte das Dorf in Beziehung zur Textilwirtschaft der Stadt Basel: Ländliche Haushalte fertigten Waren für einen überörtlichen Markt.

Wie bedeutend die Tätigkeit war, zeigen die im Historischen Lexikon dokumentierten Bandstühle: 1770 waren es 20, 1908 bereits 86\. Von 1917 bis 1922 betrieb die Seidenbandwebergenossenschaft in Itingen sogar eine eigene Bandfabrik. Die Textilgeschichte gehört damit genauso zum Ort wie die Bauernhäuser.

![Historische Luftaufnahme von Itingen mit Dorfkern und umliegenden Feldern](https://schweiz-wiki.ghost.io/content/files/images/itingen-luftaufnahme-1949.jpg)

Itingen am 12\. Juli 1949, vor dem grossen Ausbau der Wohnquartiere und Verkehrsachsen. Aufnahme aus dem Bildarchiv der ETH-Bibliothek. Foto: [Werner Friedli / ETH-Bibliothek](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:ETH-BIB-Itingen-LBS%5FH1-012537.tif?ref=schweiz.wiki) · [CC BY-SA 4.0](https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/?ref=schweiz.wiki).

### Die neue Erreichbarkeit verändert das Dorf

Die Bahnlinie verlief schon lange durch das Tal, bevor Itingen 1925 seine eigene Haltestelle erhielt. Damit wurde das tägliche Pendeln einfacher. Auf dem Luftbild von 1949 ist dennoch zu erkennen, wie stark sich die Bebauung damals noch um die alte Dorfstrasse konzentrierte. Felder und Obstbäume reichten nahe an den Siedlungskern heran.

In der zweiten Hälfte des 20\. Jahrhunderts entstanden neue Quartiere in der Talebene und am Sonnenberg. Der Ausbau der Schnellstrasse und der Autobahnanschluss verstärkten den Wandel. Neben Wohnungen kamen grössere Gewerbe- und Industriebauten hinzu. Itingen entwickelte sich zu einem Ort, von dem Menschen auswärts zur Arbeit fahren und in den gleichzeitig andere zum Arbeiten einpendeln.

## Badi, Talbächlein und Wege ins Grüne

### Die Itinger Badi

Die Badi liegt am **Talweg 10**, südlich des Dorfkerns. Ihre Vorgeschichte führt zum Talweiher: Aus einem früheren Fisch- und Feuerwehrteich entwickelte sich ein Schwimmbad. Der Turnverein half über Jahrzehnte bei Arbeiten an der Anlage mit. Die Badi ist damit auch ein Beispiel dafür, wie gemeinschaftliches Engagement einen Freizeitort geschaffen und erhalten hat.

Zur Anlage gehören Schwimm- und Kinderbereiche, eine Liegewiese, Schattenplätze und Tischtennis. Für einen Sommertag lässt sich der Besuch mit einem kurzen Gang durch den alten Dorfteil verbinden. Der Badebetrieb ist saisonal; die aktuellen Betriebsinformationen sollten vor einem eigens dafür geplanten Ausflug bei der Gemeinde geprüft werden.

### Munimattweiher und die Landschaft «im Tal»

Südlich des Dorfes führen Wege entlang des Talbächleins in die Landschaft. Die **Munimattweiher im Tal** wurden 2018 am Naturschutztag eingeweiht und übergeben. Solche kleinen Gewässer ergänzen die Wald- und Wiesenlebensräume. Sie sind Beobachtungsorte, keine zusätzlichen Badebecken.

Die frühere Mergelgrube und die Reste eines Kalkofens zeigen, dass auch diese vermeintlich «unberührte» Umgebung eine Nutzungsgeschichte hat. Wo Material gewonnen und verarbeitet wurde, können später Biotope entstehen. Auf kurzer Strecke begegnen sich deshalb Naturbeobachtung und lokale Wirtschaftsgeschichte.

### Ein überschaubarer Rundgang

Regionatur beschreibt einen rund 2,5 Kilometer langen Erkundungsgang vom Bahnhof über Schule, Dorfstrasse und Talweg zur Badi und weiter in den Bereich der ehemaligen Grube. Über «Hinter den Gärten» führt er zurück. Für die ausführliche Beschäftigung mit den Stationen ist ein halber Tag vorgesehen; die reine Gehstrecke ist deutlich kürzer. Die [Routenbeschreibung mit historischem Vergleichsmaterial](https://www.regionatur.ch/Schulen/SiedlungSchulen/ExkursionItingen?ref=schweiz.wiki) eignet sich besonders für Menschen, die verstehen möchten, wie sich ein Baselbieter Dorf entwickelt hat.

![Brücke am Sonnenbergweg über die Ergolz in Itingen](https://schweiz-wiki.ghost.io/content/files/images/itingen-ergolz-sonnenbergweg-2018.jpg)

Die Ergolz am Sonnenbergweg verbindet die Talgeschichte mit der heutigen Siedlungslandschaft (2018). Foto: [Jag9889](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sonnenbergweg-Br%C3%BCcke%5F%C3%BCber%5Fdie%5FErgolz,%5FItingen%5FBL%5F20180926-jag9889.jpg?ref=schweiz.wiki) · [CC BY-SA 4.0](https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/?ref=schweiz.wiki).

## Schule, Mittagstisch und Familienalltag

Die [Schule Itingen](https://www.schuleitingen.ch/?ref=schweiz.wiki) umfasst Kindergarten und Primarschule. Das Schulareal liegt östlich des alten Dorfkerns an der Schulstrasse. Dort stehen ältere Bauten neben neueren Erweiterungen, darunter der 2019 in Betrieb genommene Zwischenbau. Die Schulwebsite bündelt aktuelle Mitteilungen, Stundenpläne, Kontakte und Formulare.

Für die Organisation des Familienalltags ist der Mittagstisch ein eigenständiges Angebot. Im **Schuljahr 2026/27 findet er montags, dienstags und donnerstags** statt. Nachmeldungen sind möglich, solange Plätze verfügbar sind. Die Gemeinde weist ausdrücklich darauf hin, dass bei voller Belegung Wartelisten geführt werden können. Die Anmeldung und die Betriebsordnung stehen auf der [Seite zum Mittagstisch](https://www.itingen.ch/mittagstisch?ref=schweiz.wiki).

Wer nach Itingen zieht, sollte Schulaufnahme und Betreuungsbedarf deshalb frühzeitig miteinander abstimmen. Die Schule informiert über die Klassen und den Unterricht, die Gemeinde über das ergänzende Mittagsangebot. Für schulische Anschlüsse und Angebote der Nachbarorte ist die Nähe zu Sissach ein weiterer Vorteil.

## Vereine und gemeinsames Dorfleben

Eine lange Rolle im Ort spielt der [Turnverein Itingen](https://tvitingen.ch/?ref=schweiz.wiki). Er wurde 1929 gegründet. Anfangs trainierten die Mitglieder bei schlechtem Wetter im Saal des Gasthofs Ochsen; der Ausbau eigener Sportmöglichkeiten erforderte viel freiwillige Arbeit. Die Geschichte von Sportplatz, Turnhalle und Badi ist deshalb eng mit der Vereinsgeschichte verbunden.

Das heutige Angebot reicht von Kinder- und Jugendriegen über verschiedene Turngruppen bis zu Volleyball und weiteren Spielformen. Für den Einstieg zählen die aktuellen Trainingszeiten und Ansprechpersonen der jeweiligen Riege. Bei der Schule stehen Mehrzweckhalle, Sporthalle, Hartplatz und Rasenfläche zur Verfügung; die Nutzung richtet sich nach Belegung und Organisation.

Auch Feste, Märkte und der Banntag schaffen Begegnungen ausserhalb von Schule und Arbeitsplatz. Der [Veranstaltungskalender der Gemeinde](https://www.itingen.ch/anlaesseaktuelles?ref=schweiz.wiki) ist dafür der praktische Einstieg. Das Jubiläum 2026 hat mit dem Kulturpfad ausserdem etwas geschaffen, das über einen einzelnen Festtag hinaus nutzbar bleibt.

## Arbeiten und Einkaufen in Itingen

Itingen ist trotz seiner überschaubaren Einwohnerzahl ein Industriestandort. Ein markantes Beispiel ist **Renata**, ein Unternehmen der Swatch Group mit Sitz in Itingen. Am Standort kommen Forschung und Entwicklung, Produktion und Qualitätssicherung von Mikrobatterien zusammen. Die Produkte werden unter anderem in Uhren und elektronischen Geräten eingesetzt. Damit reicht die wirtschaftliche Verbindung des Dorfes weit über die Region hinaus.

Daneben gibt es Handwerk, Dienstleistungen und kleinere Geschäfte. Das kommunale [Firmenverzeichnis](https://www.itingen.ch/firmenverzeichnis?ref=schweiz.wiki) hilft bei der Suche nach Anbietern vor Ort. Für ein breiteres Einkaufs- und Dienstleistungsangebot sind Sissach und Liestal über die Talachse erreichbar. Historisch und räumlich sind dabei zwei unterschiedliche Bereiche zu erkennen: das kleinteilige Gewerbe im Dorf und die grösseren Betriebsflächen nahe den Verkehrswegen.

Die folgenden Inserate von schweiz.work ergänzen den Ortsartikel mit Angeboten aus dem gesamten Kanton Basel-Landschaft. Die Auswahl kann deshalb auch Dienstleistungen aus Nachbargemeinden enthalten.

## Anreise mit Bahn und Auto

Die Bahnhaltestelle Itingen liegt an der Strecke Basel–Olten. Die **S3** verbindet den Ort mit Liestal und Basel sowie in der anderen Richtung mit Sissach und dem oberen Ergolztal. Im Fahrplanjahr 2026 halten während der Hauptverkehrszeiten zusätzlich einzelne bis Sissach verlängerte **S33**\-Züge in Itingen. Diese Verstärker verkehren nicht als durchgehendes ganztägiges Zusatzangebot.

![Bahnhaltestelle Itingen an der Strecke Basel–Olten](https://schweiz-wiki.ghost.io/content/files/images/itingen-bahnhof-2019.jpg)

Die Bahnhaltestelle Itingen, aufgenommen 2019\. Der Ort erhielt seinen Bahnanschluss 1925\. Foto: [Roland Zumbühl](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2019-Itingen-BL-Bahnhof.jpg?ref=schweiz.wiki) · [CC BY-SA 4.0](https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/?ref=schweiz.wiki).

Für die Reiseplanung ist der [SBB-Fahrplan](https://www.sbb.ch/de?ref=schweiz.wiki) mit dem konkreten Datum am hilfreichsten. Er zeigt auch Umstiege und allfällige Bauarbeiten. Für einen Dorfspaziergang braucht man ab dem Bahnhof kein weiteres Verkehrsmittel.

Mit dem Auto ist Itingen über die A22 und das regionale Strassennetz erreichbar; die A2 verläuft ebenfalls im Talraum. Die gute Erreichbarkeit erklärt einen Teil der Entwicklung zum Wohn- und Gewerbestandort. Innerhalb des historischen Dorfes sind die Strassenräume enger. Für einen Besuch sollten die ausgeschilderten Parkmöglichkeiten genutzt werden, damit Zugänge und Durchfahrten frei bleiben.

## Gemeinde, Mitwirkung und Ortszeichen

Die Gemeindeverwaltung befindet sich an der Dorfstrasse 24\. Sie ist die erste Anlaufstelle für Anmeldung, Gemeindedokumente und viele Fragen des täglichen Lebens. Der Online-Schalter ergänzt den persönlichen Kontakt. Schalter- und Telefonzeiten sind auf der [Verwaltungsseite](https://www.itingen.ch/uebersichtverwaltung?ref=schweiz.wiki) getrennt aufgeführt.

An der Gemeindeversammlung entscheiden die Stimmberechtigten unter anderem über Budget, Rechnung, Reglemente und grössere Investitionen. Wie konkret solche Entscheidungen den Ort betreffen, zeigte die Debatte um ein Trailcenter: Das Projekt wurde am 30\. November 2025 an der Urne abgelehnt. Eine ältere Ankündigung einer geplanten Eröffnung 2026 beschreibt daher kein tatsächlich vorhandenes Angebot.

Das Gemeindewappen zeigt einen **silbernen fliegenden Fisch auf rotem Grund**. Es geht auf das Wappen der Familie von Utingen mit dem Beinamen Geissriemen zurück. 1946 entschied die Gemeindeversammlung, dieses Zeichen als Gemeindewappen zu führen. Der Fisch war bereits zuvor auf Vereinsfahnen verwendet worden.

## Häufige Fragen zu Itingen

### Ist Itingen dasselbe wie Ittigen?

Nein. Itingen mit einem «t» liegt im Kanton Basel-Landschaft. Ittigen mit zwei «t» ist eine andere Gemeinde im Kanton Bern. Auch die Kartause Ittingen im Thurgau gehört nicht zu diesem Ort.

### Was sollte man sich in Itingen ansehen?

Für einen ersten Besuch bieten sich der historische Dorfkern und der Kulturpfad an. Wer Zeit für die Landschaft mitbringt, kann über den Talweg Richtung Badi und Munimattweiher weitergehen.

### Warum heisst der Ort im Dialekt «Ütige»?

Die Mundartform steht der älteren Namensform Utingen nahe. Sie hat sich im gesprochenen Ortsnamen erhalten, während sich schriftlich Itingen durchgesetzt hat.

### Wie viele Menschen leben hier?

Die kantonale Wohnbevölkerungsstatistik verzeichnet 2’476 Einwohnerinnen und Einwohner zum 30\. Juni 2026.

### Was lässt sich mit dem Besuch verbinden?

Nahe liegt ein Abstecher nach [Sissach](https://www.schweiz.wiki/sissach/), etwa zum Schlosspark Ebenrain oder in den Ortskern. Itingen selbst lohnt sich besonders für einen ruhigen Rundgang, bei dem Häuser, Gärten und historische Fotografien zusammen die Dorfentwicklung erklären.

Quellen und weiterführende Informationen 

[Gemeinde Itingen](https://www.itingen.ch/?ref=schweiz.wiki) · [Statistik Basel-Landschaft](https://zahlenfenster.bl.ch/web%5Fportal/1%5F1%5F1?ref=schweiz.wiki) · [Historisches Lexikon der Schweiz](https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/001225/2008-02-14/?ref=schweiz.wiki) · [Regionatur](https://www.regionatur.ch/Schulen/SiedlungSchulen/ExkursionItingen?ref=schweiz.wiki) · [Renata / Swatch Group](https://www.swatchgroup.com/de/gesellschaften-und-marken/elektronische-systeme/renata?ref=schweiz.wiki) · [Volksstimme zur Trailcenter-Abstimmung](https://www.volksstimme.ch/itinger-trailcenter-an-der-urne-ablgelehnt?ref=schweiz.wiki)

Informationsstand: Oktober 2026\. Bildnachweise stehen direkt bei den Fotos. Die Webfassungen wurden verkleinert; das Titelbild wird je nach Ansicht zugeschnitten.

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