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Küngoldingen

Küngoldingen in Oftringen: eigene Schul- und Bahngeschichte sowie offene Landschaft bei Stampfi.

Aktualisiert am

Ortstafel Küngoldingen mit Hinweis Gemeinde Oftringen
Ortstafel Küngoldingen, Gemeinde Oftringen, Aufnahme vom 12. September 2026. Foto: Arkelin · CC BY 4.0.

Küngoldingen ist ein ländlicher Ortsteil der Gemeinde Oftringen. Die eigene frühe Schulgeschichte und die spätere Eisenbahnhaltestelle unterscheiden ihn vom übrigen Gemeinderaum. Offene Wiesen und kleinere Siedlungsbereiche wie Stampfi ergänzen das Ortsbild.

Küngoldingen auf einen Blick

Kanton / BezirkAargau / Zofingen
Heutige GemeindeOftringen
StatusOrtschaft / Gemeindeteil; keine eigene politische Gemeinde
Heutige GemeindeOftringen
Frühe SchuleUm 1740
BahngeschichteHaltestelle der Nationalbahn seit 1914, historische Angabe

Ein Dorfteil innerhalb Oftringens

Die Ortstafel bezeichnet Küngoldingen ausdrücklich als Teil der Gemeinde Oftringen. Küngoldingen ist keine eigene politische Gemeinde. Für Gemeindeverwaltung, Schule und öffentliche Dienstleistungen bildet Oftringen den gemeinsamen Rahmen.

Der Ort besitzt dennoch eine eigene Siedlungsgeschichte. Im Historischen Lexikon der Schweiz werden seine Schule und seine Eisenbahnhaltestelle gesondert erwähnt. Solche lokalen Einrichtungen geben dem Dorfteil ein Profil, das sich nicht allein aus der Geschichte des Oftringer Hauptortes ergibt.

Schule schon im 18. Jahrhundert

In Küngoldingen entstand um 1740 eine Schule. Oftringen hatte bereits 1663 eine erste Schule erhalten. Die beiden Angaben beziehen sich auf verschiedene örtliche Schritte und dürfen nicht zu einer einzigen Gründungsgeschichte zusammengezogen werden.

Heute informiert die Schule Oftringen über Unterricht, Organisation und aktuelle Standorte. Auch Tagesstrukturen werden über die Schulwebsite beschrieben. Der heutige Schulbetrieb ist damit vom historischen Beginn im 18. Jahrhundert zu unterscheiden; alte Daten belegen keine unveränderte Schulorganisation.

Die Nationalbahn und die Haltestelle

Die Nationalbahn wurde 1875 bis 1877 gebaut. Küngoldingen erhielt nach dem HLS 1914 eine Haltestelle. Der Bahnanschluss kam damit deutlich später als die Strecke selbst und gehört zur lokalen Verkehrsgeschichte.

Aus dieser historischen Angabe folgt keine Aussage über heutige Zughalte. Für aktuelle Reisen sind die geltenden Fahrpläne massgebend. Das Ortsporträt beschreibt hier die Entstehung der Verbindung und überträgt den historischen Bahnhofstatus nicht ungeprüft auf den heutigen Betrieb.

Wiesen und kleinere Siedlungsteile

Die Aufnahme aus Stampfi zeigt offene Weiden, Bäume und einen bewaldeten Hintergrund. Sie ergänzt die Ortstafel um einen landschaftlichen Blick auf den Küngoldinger Raum. Der Name Stampfi allein belegt allerdings keinen heute betriebenen Mühlen- oder Gewerbestandort.

Offene Weide mit Tieren und Waldrand bei Stampfi in Küngoldingen
Weidelandschaft bei Stampfi in Küngoldingen, Aufnahme vom 7. April 2020. Foto: Arkelin · CC BY 4.0.

Küngoldingen steht damit für einen ländlich geprägten Teil der ansonsten stark durch Verkehr und Gewerbe bestimmten Gemeinde. Der Gemeindeartikel Oftringen behandelt den weiteren Siedlungsraum und die gemeinsamen Einrichtungen. Dieses Porträt ergänzt ihn um die eigene Schul- und Bahnchronologie sowie die offenen Landschaftsbereiche des Ortsteils.

Karte: © OpenStreetMap-Mitwirkende. Grössere Karte öffnen. Beim Anzeigen wird die Karte von OpenStreetMap geladen.

Quellen und Orientierung

Weitere Ortsartikel finden sich in der Aargau-Übersicht.

Quellen und weiterführende Informationen

Redaktionell geprüft am 2. Oktober 2026. Keine eigene politische Gemeinde; Gemeindezugehörigkeit im Steckbrief. Für diese Ortschaft wird keine ungeprüfte eigene Bevölkerungszahl angegeben. Die Aufnahmejahre der Fotos stehen jeweils beim Bild.