Landiswil
Landiswil und Obergoldbach im oberen Goldbachtal: Landschaft, Ortsgeschichte und Wappen, Schulstandorte, Zusammenarbeit mit Arni und Mittagstisch.
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Landiswil besteht aus zwei Dorfbereichen im oberen Goldbachtal: Landiswil und Obergoldbach. Höfe, bewaldete Hänge und die Kirche verbinden die Siedlungen zu einer ländlichen Gemeinde. Die gemeinsame Schule mit Arni und der Mittagstisch in Landiswil schaffen Verbindungen über die Gemeindegrenze.
Landiswil auf einen Blick
| Kanton und Verwaltungskreis | Bern (BE); Bern-Mittelland |
|---|---|
| Bevölkerung | 624 am 31. Dezember 2025; ständige Wohnbevölkerung gemäss BFS STATPOP |
| Gemeindefläche | 10.26 km²; BFS-Gebietsstand 1. Januar 2026 |
| Lage | Im oberen Goldbachtal und seinen Seitentälern |
| BFS-Nummer | 613 |
| Offizielle Website | Gemeinde Landiswil |
Landiswil und Obergoldbach
Die Gemeinde gehört zum Verwaltungskreis Bern-Mittelland und liegt im Emmentaler Hügelland. Das Historische Lexikon nennt Landiswil und Obergoldbach sowie verstreute Höfe im oberen Goldbachtal.
Das Titelbild vom September 2018 zeigt den Blick von der Aspihöchi auf Obergoldbach, die Kirche Landiswil und den Bereich Lindacker. Es verbindet mehrere Bestandteile der Gemeinde in einer Aufnahme.
Dorf und umgebendes Kulturland

Das amtliche Orthofoto aus dem Bildjahr 2024 zeigt den Dorfbereich Landiswil. Häuser und Hofgruppen liegen zwischen Strassen, Wiesen und Feldern. Der Ausschnitt ergänzt die fotografische Ansicht von der Aspihöchi um eine senkrechte Perspektive.

Der grössere Ausschnitt zeigt die Siedlungen in ihrer Umgebung mit Waldstücken und offenem Kulturland. Er veranschaulicht die kleinteilige Landschaft, stellt aber keine vollständige Gemeindegrenze dar.
Landoloswile und ältere Herrschaftsrechte
1277 ist Landoloswile belegt. Landiswil gehörte im Mittelalter unter anderem den von Durrach und von Spiegel. 1421 gelangten Rechte an das Niedere Spital Bern. Obergoldbach war zuvor mit der Herrschaft Brandis verbunden.
Im 15. Jahrhundert wurden die örtlichen Gerichtsrechte zusammengeführt und später dem Niedergericht Biglen zugeordnet. Ab 1529 gehörte das Gebiet zur Landvogtei Signau. Tannental und Löchlibad waren historisch bekannte Bäder; daraus wird kein heutiger Kurbetrieb abgeleitet.
Bronzefund und Gemeindewappen
Die Gemeindechronik berichtet von einer 1840 gefundenen bronzezeitlichen Axtklinge. Der Fund weist auf eine wesentlich ältere Nutzung des Gebiets hin als die schriftliche Erstnennung.
Das heutige Wappen mit Tanne, Dreiberg, Buchstabe L und Stern wurde 1910 von Pfarrer Güder entworfen. Der Gemeinderat erklärte es erst im Oktober 1944 zum offiziellen Gemeindewappen. Entstehung des Entwurfs und amtliche Einführung liegen damit auseinander.
Gemeinsame Schule mit Arni
Arni und Landiswil besitzen seit Januar 2012 eine gemeinsame Schulleitung. Die aktuelle Standortübersicht zeigt Kindergarten und Mehrzweckhalle in Obergoldbach sowie das Schulhaus Landiswil.
In Landiswil werden Räume für die erste bis dritte und vierte bis sechste Klasse, Werken, Musik und Schulküche vorgestellt. Für die weiterführenden Schulwege gelten die gemeinsame Organisation und die jeweiligen Zuteilungen. Stundenpläne und Schulbusinformationen werden vom Betreiber veröffentlicht.
Dienstag- und Donnerstagmittag in der Schulküche
Die gemeinsame Information für 2026/27 nennt Mittagstische am Dienstag und Donnerstag in der Schulküche Landiswil. Das Angebot richtet sich an schulpflichtige Kinder aus Arni und Landiswil vom Kindergarten bis zur Oberstufe.
Kinder aus Obergoldbach und Arnisäge werden laut dieser Information mit dem Schulbus nach Landiswil gebracht. Anmeldung, Nachmeldungen und Bedarf werden mit Gemeinde und Schule geklärt. Die Landiswiler Gemeindeseite enthält noch eine Bedarfsabklärung für 2025/26; für das aktuelle Schuljahr wird deshalb die neuere gemeinsame Information verwendet.
Eine Runde zwischen Hofgruppen und Wald
Als redaktioneller Vorschlag lässt sich eine Ortsrunde den Übergängen zwischen Dorfbereichen, Höfen und Wald widmen. Öffentliche Wege und lokale Wegweisung bestimmen den Verlauf; private Hofbereiche werden respektiert. Die unterschiedlichen Blickrichtungen erklären, weshalb Landiswil nicht auf einen einzigen kompakten Ortskern reduziert werden kann.
Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende. Grössere Karte ansehen.
Quellen und weiterführende Informationen
Recherchestand: 2. Oktober 2026. Bevölkerungsangabe: BFS STATPOP, 31. Dezember 2025. Fotos mit Aufnahmedatum, Urheber und Lizenz.
- Gemeinde: amtlicher Internetauftritt
- HLS Landiswil
- Geschichte
- Schule
- Tagesschule und Mittagstisch
- Kinderbetreuung
- Kirche
- Aktuelle Schulstandorte Landiswil und Obergoldbach
- Kanton Bern/BFS: Bevölkerungsbilanz 2010–2025, STATPOP 2025
- BFS: Gemeindeflächen zum Gebietsstand 1. Januar 2026
- swisstopo: SWISSIMAGE-Orthofotos, Bildjahr 2024
- swisstopo: Nutzungsbedingungen für Geodaten und Geodienste
- Tagesschule und Mittagstisch