> ## Content Index
> Fetch the complete content index at: https://www.schweiz.wiki/llms.txt
> Use this file to discover other available public pages before exploring further.

# Magden
- URL: https://www.schweiz.wiki/magden/
- Published: 2026-10-02T07:07:33.000Z
- Updated: 2026-10-02T07:07:33.000Z
- Description: Magden im Fricktal: St. Martin, Leopolds Karls Haus, Madonnenfresko und Iglingerhof, dazu Geschichte, Schule und Mittagstisch.
- Author: Schweiz Wiki
- Tags: Regionen, Städte & Gemeinden, Aargau, #Import 2026-10-02 18:25

Magden liegt im Fricktal südlich von Rheinfelden. Die Kirche St. Martin, ein erhaltenes Taunerhaus und ein Madonnenfresko erzählen von der Dorfgeschichte. Rund um den Ortskern prägen Landwirtschaft, Obstbäume und bewaldete Höhen die Umgebung; beim Iglingerhof erinnert eine Kapelle an eine frühere klösterliche Niederlassung.

## Magden auf einen Blick

| Kanton / Bezirk             | [Aargau](https://www.schweiz.wiki/tag/aargau/) / Rheinfelden                                |
| --------------------------- | ------------------------------------------------------------------------------------------- |
| Bevölkerung                 | **3’881 am 30\. Juni 2026**Ständige Wohnbevölkerung gemäss kantonaler Bevölkerungsstatistik |
| Lage                        | Fricktal, südlich von Rheinfelden                                                           |
| Postleitzahl                | 4312                                                                                        |
| Historischer Aussenstandort | Iglingerhof mit Kapelle                                                                     |
| Offizielle Website          | [magden.ch](https://www.magden.ch/?ref=schweiz.wiki)                                        |
| BFS-Nr.                     | 4253                                                                                        |

## Ein Dorf im habsburgischen Fricktal

Magden gehört zum Bezirk Rheinfelden. Das Dorf liegt in einem Talraum hinter der Rheinebene. Die Stadt Rheinfelden ist ein regionaler Bezugspunkt für Arbeit, Einkauf und Bahnanschlüsse. Magden selbst besitzt einen eigenen Ortskern und einen Übergang zu Feldern, Obstkulturen und Wald.

804 wird der Ort als «Magaduninse» erwähnt. Seine Geschichte unterscheidet sich von jener der lange bernisch regierten Gebiete im südlichen Aargau: Magden blieb mit dem Fricktal unter habsburgisch-österreichischer Herrschaft. Nach den politischen Veränderungen ab 1797 kam es 1803 zum Kanton Aargau.

Die Landwirtschaft war ein wichtiger Erwerbszweig. Gegen Ende des 19\. Jahrhunderts gewann der Kirschenanbau gegenüber dem früheren Rebbau an Bedeutung. Obstbäume gehören deshalb auch zur historischen Kulturlandschaft des Dorfes.

## St. Martin und die verschiedenen Konfessionen

Die Rechte an der Kirche St. Martin sind bereits 1036 belegt. Der heutige Bau stammt von 1620\. Altäre gelangten 1811 aus der Kapuzinerkirche in Rheinfelden nach Magden. Der Kirchenstandort verbindet somit mittelalterliche Rechtsgeschichte, einen frühneuzeitlichen Bau und spätere Veränderungen der Ausstattung.

![Kirche St. Martin mit Turm und Kirchenschiff](https://www.schweiz.wiki/content/files/images/ag-4253-magden-bild1.jpg)

Christkatholische Kirche St. Martin in Magden, April 2019\. Foto: [Roland Zumbuehl](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2019-Magden-Christ-kath-Kirche.jpg?ref=schweiz.wiki) · [CC BY-SA 4.0](https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0?ref=schweiz.wiki).

Im Zuge der Auseinandersetzungen nach dem Ersten Vatikanischen Konzil wurde die Gemeinde 1872 christkatholisch. 1906 entstand eine eigene christkatholische Kirchgemeinde. Eine römisch-katholische Kirche kam 1969 hinzu, ein reformiertes Zentrum 1976\. Heute gehören mehrere konfessionelle Einrichtungen zum Dorf.

## Leopolds Karls Haus

Das Leopolds Karls Haus an der Adlerstrasse 3 ist ein selten erhaltenes Fricktaler Taunerhaus. Tauner waren Kleinbauern, deren eigenes Land für den Lebensunterhalt nicht ausreichte. Sie arbeiteten zusätzlich im Taglohn bei grösseren Bauern. Wohnteil, Tenn, Stall und weitere Nutzräume zeigen, wie Wohnen und Erwerb in einem Gebäude verbunden waren.

Namensgeber war Karl Schneider, genannt Leopolds Karl, der von 1898 bis 1990 lebte. Er kannte die örtliche Pflanzenwelt und alte Flurnamen und schrieb über Beobachtungen und Begegnungen im Dorf. Zwischen 2013 und 2015 wurde das Gebäude restauriert und als kleines Dorfmuseum eingerichtet.

Besuche werden nach Absprache organisiert. Die [Gemeindeseite zum Haus](https://www.magden.ch/sehenswuerdigkeiten/11253?ref=schweiz.wiki) nennt den Kontakt und die Besuchsbedingungen. Die Postautohaltestelle «Post» liegt in der Nähe. Eine Besichtigung lässt sich mit einem Gang durch den alten Dorfbereich verbinden.

## Das Madonnenfresko im Maiengässli

Am Maiengässli 3 befindet sich eine Darstellung der Mondsichelmadonna. Das Fresko trägt die Jahreszahl 1718\. Ob diese die Entstehung oder eine spätere Erneuerung bezeichnet, ist nach der kommunalen Beschreibung nicht eindeutig geklärt. Die sichtbare Jahreszahl sollte deshalb nicht als gesichertes Herstellungsdatum ausgegeben werden.

![Historische Madonnendarstellung an einer Hauswand](https://www.schweiz.wiki/content/files/images/ag-4253-magden-bild3.jpg)

Madonnenfresko in Magden, April 2019\. Foto: [Roland Zumbuehl](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2019-Magden-Madonnenfresko.jpg?ref=schweiz.wiki) · [CC BY-SA 4.0](https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0?ref=schweiz.wiki).

Solche kleinen Details ergänzen die grossen historischen Gebäude. Sie zeigen, dass die Ortsgeschichte auch an privaten Häusern und im alltäglichen Strassenraum ablesbar ist.

## Die Kapelle beim Iglingerhof

Beim Iglingerhof bestand eine dem heiligen Nikolaus gewidmete Kirche; 1465 entstand dort eine Niederlassung von Terziarinnen. Die Kirche wurde 1509 geweiht. Nach einem Brand von 1860 blieb ihr Chor erhalten, der heute als Kapelle besteht.

![Kleine Kapelle beim Iglingerhof neben einem Wirtschaftsgebäude](https://www.schweiz.wiki/content/files/images/ag-4253-magden-bild2.jpg)

Erhaltener Kirchenchor als Kapelle beim Iglingerhof, April 2019\. Foto: [Roland Zumbuehl](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2019-Magden-Iglingerhof-Kapelle.jpg?ref=schweiz.wiki) · [CC BY-SA 4.0](https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0?ref=schweiz.wiki).

Der kleine Bau ist somit ein Rest einer grösseren Anlage. Ein Besuch der Umgebung lässt sich mit Wegen durch die Kulturlandschaft verbinden. Für den Innenraum gelten die örtlichen Zugangsmöglichkeiten; eine dauerhaft geöffnete Kapelle ist damit nicht vorausgesetzt.

## Freizeit, Schule und Betreuung

Magden bietet Wege in die umliegenden Hügel und Wälder sowie ein aktives Vereinsleben. Zu den kommunal vorgestellten Sehenswürdigkeiten gehört auch ein Bunker, der über Führungen erschlossen wird. Termine und Kontakte veröffentlicht die Gemeinde.

Kindergarten und Primarschule befinden sich im Dorf. Die Oberstufe wird über die Kreisschule Unteres Fricktal organisiert. Für Zuteilungen und Schulstandorte sind die aktuellen Angaben des Schulverbands entscheidend.

Die Schule bietet am Montag und Dienstag einen Mittagstisch im Gemeindesaal an. Die ausgewiesene Betreuung läuft von 11.45 bis 13.30 Uhr; ein zusätzliches Modul reicht bis 14.15 Uhr. Das Angebot richtet sich an Kindergarten- und Primarschulkinder sowie schulpflichtige Kinder mit Wohnsitz in Magden. Anmeldung und Belegung werden über die [Schule](https://schulemagden.ch/mittagstisch/?ref=schweiz.wiki) geregelt.

Die Gemeinde informiert ausserdem über einkommensabhängige Beiträge an anerkannte Betreuungsangebote. Busverbindungen nach Rheinfelden und in die Umgebung lassen sich im [aktuellen Fahrplan](https://www.sbb.ch/?ref=schweiz.wiki) prüfen.

Karte: © [OpenStreetMap-Mitwirkende](https://www.openstreetmap.org/copyright?ref=schweiz.wiki). [Grössere Karte öffnen](https://www.openstreetmap.org/?ref=schweiz.wiki#map=13/47.528431/7.813499). Beim Anzeigen wird die Karte von OpenStreetMap geladen.

## Quellen und Orientierung

Weitere Ortsartikel finden sich in der [Aargau-Übersicht](https://www.schweiz.wiki/tag/aargau/).

Quellen und weiterführende Informationen

Redaktionell geprüft am 1\. Oktober 2026\. Bevölkerungsstand: 30\. Juni 2026, kantonale ständige Wohnbevölkerung. Die Aufnahmejahre der Fotos stehen jeweils beim Bild.

- [Statistik Aargau: Bevölkerung der Gemeinden](https://www.ag.ch/de/themen/staat-politik/statistik/themen/bevoelkerung/bevoelkerungsbestand-und-bevoelkerungsbewegung?ref=schweiz.wiki)
- [Magden](https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/001798/2008-05-19/?ref=schweiz.wiki)
- [Magden - Sehenswertes](https://www.magden.ch/sehenswuerdigkeiten?ref=schweiz.wiki)
- [Magden - Leopolds Karls Haus](https://www.magden.ch/sehenswuerdigkeiten/11253?ref=schweiz.wiki)
- [Magden - Madonnenfreske am Haus Rui im Mitteldorf](https://www.magden.ch/sehenswuerdigkeiten/5438?ref=schweiz.wiki)
- [Startseite - Schule Magden](https://schulemagden.ch/?ref=schweiz.wiki)
- [Kreisschule unteres Fricktal - Schulen im Fricktal – KuF](https://www.kuf.ch/de/home/index.php?ref=schweiz.wiki)
- [Mittagstisch - Schule Magden](https://schulemagden.ch/mittagstisch/?ref=schweiz.wiki)
- [Magden - Familienergänzende Kinderbetreuung / Gemeindebeitrag beantragen](https://www.magden.ch/dienstleistungen/41939?ref=schweiz.wiki)