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Monterschu

Monterschu: Landsitz Fégely, ein früheres Waisenheim der Baldegger Schwestern und der Gemeindeanschluss von 1978.

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Ein Landsitz und seine spätere soziale Nutzung geben Monterschu ein eigenes Profil. Das Haus Fégely wurde aufgrund eines Vermächtnisses zum Waisenheim; Baldegger Schwestern führten Heim und Landwirtschaft bis 1961. Der kleine Weiler gehört seit 1978 zur Gemeinde Gurmels.

Steckbrief

OrtMonterschu
Heutige GemeindeGurmels
Kanton und BezirkFreiburg · Bezirk See / District du Lac
OrtsspracheDeutsch

Vom Landsitz zum Waisenheim

Der Landsitz Fégely stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Eine testamentarische Verfügung Maria Fégelys führte zum Umbau für Waisenkinder aus den Pfarreien Barberêche und Gurmels.

Die Baldegger Schwestern leiteten Heim und landwirtschaftlichen Betrieb von 1909 bis zur Schliessung 1961. Diese Nutzung ist abgeschlossen; der Ort wird nicht als heute bestehendes Waisenheim oder öffentliches Sozialmuseum beschrieben.

Moncorsum und die Alte Landschaft

1232 ist Monterschu als Moncorsum, 1363 als Monterschun belegt. Die Grafen von Thierstein besassen Rechte; Freiburg erwarb deren Lehen 1442. Der Ort gehörte danach zur Alten Landschaft und seit 1848 zum Seebezirk.

Kirchlich blieb Monterschu stets Gurmels zugeordnet. Die ländliche Nutzung bestand neben der sozialen Einrichtung und ist nicht auf diese begrenzt.

Landsitze und heutige Zuständigkeit

Das kommunale Kulturgüterinventar von 2021 nennt neben dem Landsitz Fégely an Monterschu 66 auch das Scheurergut und einen Brunnen. Die Nennungen dokumentieren örtliche Bau- und Siedlungsgeschichte, garantieren jedoch keinen Innenzugang.

1978 vereinigten sich Monterschu und Grossgurmels zur Gemeinde Gurmels. Verwaltung und regionale Primarschule werden heute gemeinsam organisiert.

Karte

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Weitere Orte und Hintergründe: Gurmels · Kanton Freiburg.

Quellen und Prüfstand

Inhalt geprüft am 2026-10-02. Bildnachweise stehen bei den Fotos.