Perrefitte
Perrefitte im Berner Jura: Dorf an der Chalière, Holzsteg, aktuell gesperrter Schluchtweg, Primarschule und Sekundarschule in Moutier.
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Perrefitte liegt an der Chalière zwischen Jurahängen und der Stadt Moutier. Die Schlucht ist ein bekannter Teil der örtlichen Landschaft, ihr Wanderweg ist im Oktober 2026 jedoch gesperrt. Das Dorf besitzt eine eigene Primarschule und bleibt nach dem Kantonswechsel des Nachbarorts eine bernische Gemeinde.
Perrefitte auf einen Blick
| Kanton und Verwaltungskreis | Bern (BE); Jura bernois |
|---|---|
| Bevölkerung | 486 am 31. Dezember 2025; ständige Wohnbevölkerung gemäss BFS STATPOP |
| Gemeindefläche | 8.57 km²; BFS-Gebietsstand 1. Januar 2026 |
| Lage | An der Chalière westlich von Moutier |
| BFS-Nummer | 701 |
| Offizielle Website | Gemeinde Perrefitte |
Dorf und Bach westlich von Moutier
Perrefitte gehört zum Verwaltungskreis Berner Jura. Die Chalière durchzieht den Talraum und führt weiter nach Moutier. Ältere Häuser, Landwirtschaft und die Nähe zur Industrie der Nachbarstadt prägen unterschiedliche Seiten des Orts.
Das Titelbild vom März 2023 zeigt Perrefitte mit der umgebenden Landschaft. Moutier gehört seit Januar 2026 zum Kanton Jura; Perrefitte ist weiterhin eine politische Gemeinde des Kantons Bern.
Gorges de Perrefitte: Weg bis auf Weiteres geschlossen
Die amtliche Mitteilung vom 9. September 2026 sperrt den Schluchtweg bis auf Weiteres. Nach Unwettern sind umfangreiche Sicherungsarbeiten nötig. Der Zugang zum Weg ist untersagt.
Die allgemeine touristische Beschreibung der Schlucht ist deshalb derzeit keine Grundlage für einen Besuch. Eine Wanderung durch die Gorges wird erst nach einer offiziellen Wiederöffnung geplant. Für einen Aufenthalt im Ort kommt stattdessen ein Gang durch den Dorfbereich auf öffentlichen Wegen infrage; das ist ein redaktioneller Vorschlag ausserhalb der gesperrten Schluchtroute.
Holzbrücke über die Chalière

Die Aufnahme vom Oktober 2022 zeigt den gedeckten Neuf-Prés-Steg über die Chalière. Sie dokumentiert ein Bauwerk am Bach vor der aktuellen Sperrung und ist kein Nachweis, dass eine damit verbundene Route heute begehbar ist.
Siedlung und Wald aus der Luft

Das amtliche Orthofoto zeigt den Siedlungsraum und die angrenzenden Wald- und Landwirtschaftsflächen. Der Talboden, die Hänge und die Nähe zu Moutier erklären die Lage des Dorfs besser als eine reine Entfernung zum Nachbarort.
Pierefite und eine eigenständige Gemeinde
1295 ist der Name Pierefite belegt; ein älterer deutscher Name lautet Beffert. Perrefitte gehörte zur Propstei Moutier-Grandval, kam unter französische Herrschaft und wurde 1815 bernisch. Einwohner- und Burgergemeinde sind seit 1865 getrennt organisiert.
Die früher vorwiegend landwirtschaftliche Gemeinde entwickelte sich im Umfeld der Industrie von Moutier weiter. Mechanische Fertigung und Décolletage gehören zur historischen wirtschaftlichen Entwicklung; daraus ergibt sich keine Aussage über den heutigen Betrieb einzelner Firmen.
Primarschule vor Ort, Sekundarschule in Moutier
Die Gemeinde führt örtliche Gruppen für 1H bis 4H sowie 5H bis 8H. Die HarmoS-Zählung umfasst die beiden Kindergartenjahre.
Ab 9H besuchen die Kinder die Sekundarschule in Moutier. Für Perrefitte ist dieser Besuch im Kanton Jura ausdrücklich als Ausnahme zugelassen. Die Gemeinde beschreibt auch die Rückerstattung des entsprechenden jährlichen Busabonnements an die Eltern am Schuljahresende. Die aktuellen Unterlagen bestimmen das konkrete Verfahren.
Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende. Grössere Karte ansehen.
Quellen und weiterführende Informationen
Recherchestand: 2. Oktober 2026. Bevölkerungsangabe: BFS STATPOP, 31. Dezember 2025. Fotos mit Aufnahmedatum, Urheber und Lizenz.
- Gemeinde: amtlicher Internetauftritt
- DHS: Perrefitte, mise à jour 2026
- Gorges de Perrefitte
- Aktuelle Wegschliessung
- Schulorganisation
- Kanton Bern/BFS: Bevölkerungsbilanz 2010–2025, STATPOP 2025
- BFS: Gemeindeflächen zum Gebietsstand 1. Januar 2026
- Neues Sekundarschulangebot ab 2026/27
- Gemeinde Perrefitte: amtliche Wegsperre bis auf Weiteres nach Unwettern, 9. September 2026
- swisstopo: amtliches Orthofoto 2024
- swisstopo: Nutzungsbedingungen