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Romont (BE)

Romont im Kanton Bern: Dorf am Jurahang über Pieterlen, Hofrestaurierung von 2026, historische Verbindung nach Vauffelin und Schule La Baroche.

Aktualisiert am

Amtliches Luftbild des Dorfs Romont BE mit Häusern, Strassen, Gärten und Feldern
Romont im Kanton Bern, amtliches Orthofoto von 2024. Aus vier Kacheln zusammengesetzt und auf das Dorf zugeschnitten; Norden oben. Orthofoto ©: Bundesamt für Landestopografie swisstopo · swisstopo OGD-Nutzungsbedingungen. Verkleinert und komprimiert.

Romont im Kanton Bern ist ein kleines Dorf am ersten Jurahang oberhalb von Pieterlen. Wiesen, Wald und Höfe bestimmen das Ortsbild. Die frühere Verbindung mit Pieterlen, die heutige Zusammenarbeit im Schulverband La Baroche und die Restaurierung eines Bauernhauses von 1612 erzählen verschiedene Seiten seiner Geschichte.

Romont (BE) auf einen Blick

Kanton und VerwaltungskreisBern (BE); Jura bernois
Bevölkerung237 am 31. Dezember 2025; ständige Wohnbevölkerung gemäss BFS STATPOP
Gemeindefläche7.02 km²; BFS-Gebietsstand 1. Januar 2026
LageAm ersten Jurahang oberhalb von Pieterlen und der Aareebene
BFS-Nummer442
GemeindeauftrittDer bisher verzeichnete Internetauftritt war am 2. Oktober 2026 nicht als Gemeindeinformation nutzbar.

Dorf am Rand des Juras

Der amtliche Name lautet Romont (BE); der ältere deutsche Name ist Rothmund. Die Gemeinde gehört zum Verwaltungskreis Jura bernois. Sie ist von der gleichnamigen Freiburger Stadt zu unterscheiden.

Amtliches Luftbild von Romont BE mit Wiesen, Höfen und bewaldetem Jurahang
Romont und angrenzende Umgebung, amtliches Orthofoto von 2024. Vier Kacheln zusammengesetzt und verkleinert; Norden oben, keine Gemeindegrenzen dargestellt. Orthofoto ©: Bundesamt für Landestopografie swisstopo · swisstopo OGD-Nutzungsbedingungen. Verkleinert und komprimiert.

Das amtliche Orthofoto von 2024 zeigt das Dorf, landwirtschaftliche Flächen und den bewaldeten Jurahang. Der grössere Ausschnitt umfasst auch Umgebung ausserhalb des Dorfkerns; er stellt keine Gemeindegrenzen dar. Norden liegt oben.

Die Siedlung liegt oberhalb von Pieterlen, französisch Perles. Die historische Verbindung mit diesem Ort erklärt, weshalb Romont früher anders als viele Nachbarn dem Bezirk Büren zugeordnet war.

Ein Bauernhaus erhält eine neue Zukunft

Für die Europäischen Tage des Denkmals 2026 dokumentierte die kantonale Denkmalpflege die Restaurierung des Hofs am Clos Michel 3. Das Veranstaltungsprogramm bezeichnet ihn als Bauernhaus von 1612, das vor dem Verlust bewahrt und wieder zu Wohnraum gemacht wurde.

Untersuchungen der Jahrringe helfen, seine verschiedenen Bauteile zu datieren. Die damalige Präsentation erläuterte diese Methode und die Restaurierungsarbeiten. Der Programmbeitrag ist ein konkreter Einblick in die Baugeschichte des Dorfs.

Die öffentlich angekündigten Besichtigungen fanden am 12. und 13. September 2026 statt. Daraus wird kein dauerhaft geöffnetes Museum oder heutiger freier Innenzugang abgeleitet.

Redemont und die Verbindung mit Pieterlen

1311 erscheint der Name «Redemont». Die Basler Kirche besass hier ein Lehen; später gehörte Romont zur Herrschaft Erguël des Fürstbistums Basel. Nach der französischen Zeit kam der Ort 1815 zum Kanton Bern.

1839 wurde Romont aus dem Bezirk Büren und der Pfarrei Pieterlen herausgelöst und dem Bezirk Courtelary sowie der Pfarrei Vauffelin zugeordnet. Lage, Sprache und Geschichte spielten bei diesem Wechsel eine Rolle. Seit 1863 bestehen Einwohner- und Burgergemeinde als getrennte Körperschaften.

Ein historischer Blick auf die Verbindung nach Vauffelin

Historische Schwarzweissaufnahme einer Militärkolonne mit berittenen Soldaten auf einer Landstrasse
Mitrailleure auf der Strasse Romont–Vauffelin, zwischen 1914 und 1918. Fotograf unbekannt; Schweizerisches Bundesarchiv. Foto: Fotograf unbekannt; Schweizerisches Bundesarchiv · Gemeinfrei / Public Domain Mark. Verkleinert und komprimiert.

Das Schweizerische Bundesarchiv überliefert diese Aufnahme von Mitrailleuren auf der Strasse Romont–Vauffelin aus der Zeit zwischen 1914 und 1918. Sie zeigt berittene Soldaten und eine Marschkolonne in einer ländlichen Umgebung. Der Fotograf und ein genauer Aufnahmetag sind nicht bekannt.

Das Bild dokumentiert die benannte Verbindung während des Ersten Weltkriegs. Es wird nicht als heutiger Zustand einer bestimmten Wanderroute oder als Aufnahme des heutigen Dorfzentrums beschrieben.

La Baroche und Orvin

Romont und Sauge bilden den Schulverband La Baroche. Nach der heutigen Schulübersicht von Orvin besuchen dessen Kinder ab 7H die Schule in Orvin. Der Verbund begleitet die Schulzeit von 1H bis 8H; ab 9H führt der Weg zum Collège des Alpes in Biel.

Für Kindergarten, Primarschulstandort und Schulweg eines einzelnen Kindes ist der Verband zuständig. Die frühere Schulgemeinschaft mit Vauffelin und Frinvillier wird nicht als heutiges Gemeindeverzeichnis übernommen.

Ländlicher Ort mit regionalen Verbindungen

Landwirtschaft und die Nähe zu den Arbeitsorten Biel, Grenchen und Lengnau prägen die im Historischen Lexikon beschriebene Entwicklung. Die dort genannten Wirtschaftsanteile von 2005 werden nicht als aktuelle Statistik verwendet.

Das Denkmalprogramm von September 2026 nennt für die Anreise den Bus 71 ab Bahnhof Biel nach Romont. Für heutige Abfahrten ist der aktuelle Fahrplan massgeblich. Als redaktioneller Vorschlag eignet sich ein Gang auf öffentlichen Dorfwegen mit Blick auf Höfe und Jurahang.

BFS STATPOP zählt 237 Personen am 31. Dezember 2025. Die bisherigen als kommunal verzeichneten Internetdomains lieferten bei der Recherche keine verlässlichen Gemeindeinformationen. Sie werden deshalb hier nicht als aktueller Informationszugang empfohlen. Der Kartenpunkt markiert ausdrücklich Romont im Kanton Bern.

Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende. Grössere Karte ansehen.

Quellen und weiterführende Informationen

Recherchestand: 2. Oktober 2026. Bevölkerungsangabe: BFS STATPOP, 31. Dezember 2025. Fotos mit Aufnahmedatum, Urheber und Lizenz.