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Uebeschi

Uebeschi westlich von Thun: Drumlins, Uebeschisee, Dorfgeschichte und Mischklassen bis zur sechsten Klasse. Mit Foto, Karte und aktuellen BFS-Daten.

Aktualisiert am

Uebeschisee mit herbstlichem Ufergebüsch und Hügeln im Hintergrund
Uebeschisee mit Blick nach Osten, 20. November 2005. Foto: Wolvus · CC BY-SA 2.5. Verkleinert und komprimiert.

Uebeschi liegt in der Moränenlandschaft westlich von Thun. Langgestreckte Hügel, Gehölze, Hecken und der Uebeschisee prägen die Umgebung. Das Dorf verbindet eine eigene Primarschule mit regionalen Bildungs- und Alltagsbeziehungen im Thuner Westamt.

Uebeschi im Überblick

KantonBern (BE)
VerwaltungskreisThun
BFS-Nummer943
Einwohner695 (ständige Wohnbevölkerung, 31. Dezember 2025)
Fläche4,42 km² (Gebietsstand 1. Januar 2026)
GemeindeOffizieller Gemeindeauftritt

Eine Landschaft aus der Eiszeit

Die Gemeinde liegt zwischen Aareebene und Stockhornkette. Die eiszeitlich geformten Hügelzüge sind als Drumlins erkennbar. Kleine Gehölze auf steinigen Erhebungen und Hecken mit Eichen gliedern die bewirtschafteten Flächen.

Dazwischen liegen frühere Torfmoore, die im frühen 20. Jahrhundert entwässert wurden. Im Gisisalwäldli ist in einem ehemaligen Steinbruch ein fester Sandstein aufgeschlossen. Die kommunale Beschreibung ordnet den Raum der geologischen Grenzzone zwischen Molasse und helvetischer Decke zu.

Der Uebeschisee im regionalen Landschaftsraum

Der Uebeschisee ist ein markantes Gewässer in der Umgebung des Dorfes. Ufervegetation, offene Wasserfläche und die Hügel im Hintergrund bilden einen Gegenpol zu den landwirtschaftlich genutzten Flächen. Der See liegt in einem Landschaftsraum, der auch mit Amsoldingen verbunden ist.

Das Foto zeigt einen Blick nach Osten im Herbst 2005. Die Wasserfläche und die Gehölze machen den Wechsel zwischen Feuchtgebiet und Moränenhügeln sichtbar. See und Dorf sind unterschiedliche örtliche Bezugspunkte innerhalb derselben Umgebung.

Frühe Namen und ein Wappen ohne gesicherte Deutung

Die Gemeinde führt mehrere Schreibweisen aus dem 13. Jahrhundert auf. Spätere Urkunden zeigen Formen wie Ybesche und Ibenschi. Als mögliche Namensursprünge werden Eibisch oder Eibe diskutiert; eine eindeutige Herleitung ist nicht gesichert.

Das Wappen ist seit etwa 1780 erwähnt und wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Gemeindewappen verwendet. Seine Herkunft und Bedeutung gelten nach der örtlichen Darstellung als unbekannt. Drei Sterne bilden das sichtbare Motiv.

Vier Mischklassen und die Oberstufe in Thierachern

Die Schule Uebeschi unterrichtet Kinder vom Kindergarten bis zur sechsten Klasse in vier Mischklassen. Ab der siebten Klasse besuchen die Jugendlichen die Real- und Sekundarschule in Thierachern. Das eigene Schulangebot und die regionale Zusammenarbeit ergänzen einander.

Der seit 2023 angebotene Mittagstisch ist für das Schuljahr 2026/27 ausgesetzt, weil nicht genügend Anmeldungen eingegangen sind. Die Gemeinde informiert auf ihrer Schulseite über die aktuelle Organisation und Unterlagen.

Gemeindeverwaltung und Mehrzweckgebäude bilden weitere gemeinsame Einrichtungen des Dorfes. Die zugehörigen Angebote verbinden das kleinräumige Dorfleben mit den umliegenden Orten des Westamts.

Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende. Grössere Karte ansehen.

Quellen und weiterführende Informationen

Recherchestand: 3. Oktober 2026. Bevölkerungsangabe: BFS STATPOP, 31. Dezember 2025. Fotos mit Aufnahmedatum, Urheber und Lizenz.