Uttigen
Uttigen bei Thun: Aareübergang, Kienersrüti, ältere Burg- und Kirchengeschichte sowie heutige Primarschule. Mit Fotos, Karte und aktuellen BFS-Zahlen.
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Uttigen liegt an der Aare nördlich von Thun. Der Fluss, die Eisenbahn und der seit 2014 zur Gemeinde gehörende Ort Kienersrüti prägen unterschiedliche Teile des Gebiets. Ältere Burg- und Kirchengeschichte treffen hier auf einen Wohnort mit eigener Primarschule und regionalen Verkehrsverbindungen.
Uttigen im Überblick
| Kanton | Bern (BE) |
|---|---|
| Verwaltungskreis | Thun |
| BFS-Nummer | 885 |
| Einwohner | 2170 (ständige Wohnbevölkerung, 31. Dezember 2025) |
| Fläche | 3,81 km² (Gebietsstand 1. Januar 2026) |
| Gemeinde | Offizieller Gemeindeauftritt |
Siedlungen zwischen Aare und Feldern
Der Hauptort liegt nahe am linken Aareufer. Westlich und nördlich ergänzen Kienersrüti sowie kleinere Siedlungsgruppen die Gemeinde. Das Ortsverzeichnis nennt unter anderem Kirschbaumern und Fuchsstein.
Flussraum, Landwirtschaftsflächen und Wohngebiete bilden unterschiedliche Teile des heutigen Orts. Uttigen orientiert sich in vielen Alltagsbeziehungen nach Thun. Seit der Verwaltungsreform von 2010 gehört die Gemeinde auch politisch zum Verwaltungskreis Thun.
Utingun, Burgreste und ein Kirchenbrand
Eine Urkunde von 894 nennt den Ort als Utingun. Spätere Besitzwechsel verbanden das Dorf mit unterschiedlichen Herrschaften. Von der ehemaligen Burg sind heute nur kleine Überreste erhalten.
Die eigene Kirche brannte 1536 ab und wurde nicht wieder aufgebaut. Uttigen schloss sich der Kirchgemeinde Kirchdorf an. Damit blieb eine kirchliche Verbindung über die Aare hinweg bestehen, während Schule, Beruf und Kultur sich zunehmend nach Thun ausrichteten.
Kienersrüti seit 2014 in derselben Gemeinde
Am 1. Januar 2014 fusionierte Kienersrüti mit Uttigen. Das frühere Gemeindegebiet gehört heute zur gemeinsamen politischen Gemeinde. Der Ortsname bleibt für die Siedlung und ihre Lage westlich des Hauptorts erhalten.

Das historische Foto von 1990 zeigt den Wegweiser und die damals sichtbare Umgebung. Es dokumentiert einen eigenen Teil der heutigen Gemeinde. Einwohner- und Flächenzahlen aus der Zeit vor der Fusion dürfen deshalb nicht mit den heutigen Gesamtzahlen gleichgesetzt werden.
Flösserei und Eisenbahnbrücke
Die Lage an der Aare war schon früh für die Flösserei bedeutsam. Ruder und Stachel im Gemeindewappen erinnern an diese Nutzung. Heute bildet die Eisenbahnbrücke einen markanten Verkehrsübergang über den Fluss.

Der Bahnhof erschliesst die Bahnverbindung im Aaretal. Für den Uferraum berichtet die Gemeinde 2026 über das Wasserbauprojekt Underi Au zwischen Uttigen und Jaberg. Aktuelle Bau- und Verkehrsmitteilungen veröffentlicht die Gemeinde Uttigen.
Kindergarten, Mehrjahrgangsklassen und Betreuung
Die Primarschule führt Kindergarten und erste bis sechste Klasse. Die Primarklassen befinden sich an einem gemeinsamen Standort und werden vorwiegend als Mehrjahrgangsklassen unterrichtet. Kindergartenräume liegen sowohl beim Schulhaus als auch in einem Gebäude gegenüber.
Die Tagesschule bietet gemeinsame Mahlzeiten, Freizeit- und Hausaufgabenbetreuung an. Eine Ferienbetreuung ist erst ab Sommer 2027 angekündigt. Die Schulübersicht und die Tagesschulseite unterscheiden aktuelle Angebote und geplante Erweiterungen.
Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende. Grössere Karte ansehen.
Quellen und weiterführende Informationen
Recherchestand: 3. Oktober 2026. Bevölkerungsangabe: BFS STATPOP, 31. Dezember 2025. Fotos mit Aufnahmedatum, Urheber und Lizenz.
- Amtlicher Gemeindeauftritt: örtliche Informationen und zuständige Stellen
- BFS STATPOP: ständige Wohnbevölkerung am 31. Dezember 2025
- BFS: Gemeindefläche mit Gebietsstand 1. Januar 2026
- Primärquelle portrait
- Primärquelle geschichte
- Primärquelle betreuung
- Primärquelle verwaltungskreis
- Primärquelle schulorganisation