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Chésopelloz

Chésopelloz bei Corminboeuf: Kapelle Saint-Udalric von 1683, frühere Klostergüter und eine ländliche Siedlungslandschaft westlich von Freiburg.

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Kapelle Saint-Udalric in Chésopelloz mit landwirtschaftlichen Gebäuden im Hintergrund
Die Kapelle Saint-Udalric in Chésopelloz am 11. März 2014. Foto: Dietrich Michael Weidmann · CC BY-SA 3.0. Für schweiz.wiki verkleinert und komprimiert.

Chésopelloz zeigt eine ländliche Seite der nahen Freiburger Agglomeration. Die Kapelle Saint-Udalric steht zwischen landwirtschaftlichen Gebäuden; die frühere Gemeinde setzte sich aus drei Weilern zusammen. Seit 2017 gehört Chésopelloz zu Corminboeuf, hat aber seine eigene Dorfgeschichte und seine charakteristische Hoflandschaft behalten.

Steckbrief

OrtChésopelloz
Heutige GemeindeCorminboeuf
Kanton und BezirkFreiburg · District de la Sarine
OrtsspracheFranzösisch

Saint-Udalric als örtlicher Bezugspunkt

Die dem heiligen Ulrich geweihte Kapelle wurde 1683 gebaut. Sie bildet einen kleinen kirchlichen Mittelpunkt im verstreuten Siedlungsgebiet. Chésopelloz war kirchlich stets Belfaux zugeordnet; die politische Fusion mit Corminboeuf ist daher nicht mit einer neuen Pfarreigründung gleichzusetzen.

Für einen kurzen Besuch bietet sich redaktionell ein Gang durch das Umfeld der Kapelle an. Der Sakralbau und die benachbarten Höfe lassen sich von öffentlichen Wegen betrachten. Ein allgemein offener Innenbetrieb mit festen Besuchszeiten ist nicht belegt.

Ein Dorf im Gütertausch

1229 erscheint Chésopelloz als Chissapenlo. 1317 trat Nicolas d’Estavayer das Dorf mit seinem ganzen Gebiet an die Abtei Hauterive ab und erhielt dafür das Gut Cugy. Daneben besass die Bruderschaft vom Heiligen Geist in Freiburg örtliche Rechte und Güter.

Spätestens 1442 gehörte Chésopelloz zur Alten Landschaft Freiburgs. Die Landwirtschaft blieb lange die zentrale Tätigkeit, besonders Viehhaltung sowie Getreide- und Futterbau. Im 20. Jahrhundert liessen sich auch Familien aus dem Kanton Bern nieder.

Blick von Autafond über Felder und einen Hof nach Chésopelloz
Blick von Autafond nach Chésopelloz über die landwirtschaftlich geprägte Landschaft, 11. März 2014. Foto: Dietrich Michael Weidmann · CC BY-SA 3.0. Für schweiz.wiki verkleinert und komprimiert.

Schule und Betreuung in Corminboeuf

Seit der Eingliederung 2017 werden die kommunalen Aufgaben gemeinsam mit Corminboeuf wahrgenommen. Die Primarschule an der Route du Centre 25 nimmt ausdrücklich die Kinder beider Orte von 1H bis 8H auf. Danach verweist die Gemeinde auf den Cycle d’orientation du Belluard in Freiburg.

Die ausserschulische Betreuung befindet sich vor dem Schulgebäude. Der Zugang erfolgt über den Parkplatz der Mehrzweckhalle. Auch Ferienmodule werden angeboten; die jeweils ausgeschriebenen Wochen und die Anmeldung stehen bei der Betreuung. Die Gemeinde verbindet das Angebot zudem mit ihren Obstgärten: Früchte und Saft aus der jährlichen Ernte kommen den betreuten Kindern zugute.

Mehrere Haltestellen für ein verstreutes Dorf

Die TPF-Linie 542 bedient Chésopelloz an den Haltestellen Champ-Montant, village und Le Haut. Sie verbindet das Gebiet mit Belfaux und La Corbaz. Welche Haltestelle passt, hängt vom konkreten Ziel ab.

Die Fahrpläne unterscheiden zwischen verschiedenen Schul- und Ferientagen. Für einen Dorfspaziergang lohnt es sich deshalb, die Rückfahrt vorab zu wählen. Die umliegenden Felder bleiben bewirtschaftete Flächen; öffentliche Wege erschliessen die Landschaft, ohne Hofzufahrten als Wanderroute vorauszusetzen.

Karte

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Weitere Orte und Hintergründe: Corminboeuf · Kanton Freiburg.

Quellen und Prüfstand

Inhalt geprüft am 2026-10-02. Bildnachweise stehen bei den Fotos.