Coussiberlé
Coussiberlé: ein kleiner Ort mit wechselnden Verwaltungsgemeinschaften, dem Namen Guschubürli und kirchlicher Verbindung nach Meyriez.
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Coussiberlé blieb ein eigener Dorfname trotz mehrfach wechselnder Verwaltung. Der kleine bäuerliche Ort war mit Gurwolf, später mit Courlevon verbunden und gehört seit 2016 zu Murten. Die deutschen Formen Cussiberle und Guschubürli spiegeln den Sprachwechsel im Murtenbiet.
Steckbrief
| Ort | Coussiberlé |
|---|---|
| Heutige Gemeinde | Murten |
| Kanton und Bezirk | Freiburg · Bezirk See / District du Lac |
| Ortssprache | Deutsch |
Corsibellay und Guschubürli
1425 erscheint die Form Corsibellay. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts gewann Deutsch zunehmend die Oberhand. Der französische Name blieb erhalten; daneben sind Cussiberle und Guschubürli überliefert.
Die frühe Nennung belegt einen Ortsnamen, kein genaues Gründungsdatum. Viehhaltung und Getreideanbau prägten die überlieferte Nutzung des kleinen Dorfgebiets.
Gurwolf, Courlevon und eine eigene Kasse
Von 1832 bis 1871 war Coussiberlé mit Gurwolf vereinigt. Danach wurde es mit Courlevon gemeinsam verwaltet. 1974 gingen beide Dörfer politisch in der Gemeinde Courlevon auf.
Das kommunale Ortsporträt beschreibt ältere Formen gemeinsamer Verwaltung mit getrennter Kasse. Die wechselnden Organisationsformen sind deshalb nicht mit einer dauerhaft verschwundenen örtlichen Identität gleichzusetzen.

Kirchlich nach Meyriez, politisch nach Murten
Coussiberlé gehört zum kirchlichen Raum Meyriez, der 1530 reformiert wurde. Politisch lag es bis 1798 in der Landvogtei Murten und danach im entsprechenden Bezirk.
Mit der Fusion der Gemeinde Courlevon am 1. Januar 2016 wurde Murten zuständig. Der Dorfverein Courlevon–Coussiberlé verbindet die beiden benachbarten Orte weiterhin. Die Karte markiert Coussiberlé und nicht den Verwaltungssitz in der Altstadt.
Karte
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Quellen und Prüfstand
Inhalt geprüft am 2026-10-02. Bildnachweise stehen bei den Fotos.