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Fétigny

Fétigny in der Broye: langes Strassendorf, Kirche von 1948, frühere Ziegelei Payerne SA und heutiger Schul- und Betreuungsstandort.

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Dorfstrasse und Häuser in Fétigny
Fétigny am 17. Juli 2013. Foto: Christophe95 · CC BY-SA 3.0. Für schweiz.wiki verkleinert und komprimiert.

Fétigny zieht sich auf einer leichten Geländeerhebung am Rand der Broye-Ebene entlang. Der Turm der Kirche von 1948 markiert den älteren Kern; frühere und neuere Schulbauten stehen für den heutigen Alltag. Das Dorf gehört zur Gemeinde Fétigny-Ménières.

Steckbrief

OrtFétigny
Heutige GemeindeFétigny-Ménières
Kanton und BezirkFreiburg · District de la Broye
OrtsspracheFranzösisch

Von der Märtyrerkapelle zur Kirche von 1948

Eine Kapelle der Zehntausend Märtyrer ist bereits im 14. Jahrhundert bezeugt. Nach mehreren Umbauten und einem Neubau von 1755 entstand 1948 die heutige Kirche. Fétigny hatte sich 1796 kirchlich von Ménières gelöst.

Der kantonale Ortsbildbericht beschreibt den Bereich um die Kirche als historischen Kern des langen Strassendorfs. Alte und neue Schule sowie die Molkerei bilden weitere gemeinschaftliche Bezugspunkte. Viele frühere Höfe wurden stark verändert; an den Rändern kamen Wohnhäuser hinzu.

Ein Payerner Unternehmen auf Fétigner Boden

Von 1897 bis 1967 befand sich die Ziegelei Payerne SA auf dem Gebiet von Fétigny. Der Unternehmensname verweist auf die Nachbarstadt, der Produktionsstandort gehörte jedoch zum Freiburger Dorf.

Auch die Landschaft der Ebene wurde im 20. Jahrhundert umgestaltet. Die Entwässerung der Sümpfe von 1946 bis 1961 und mehrere Phasen der Broye-Eindämmung veränderten die Voraussetzungen für Landwirtschaft und Besiedlung.

Frühe Spuren und wechselnde Herrschaft

Der Name Festignei erscheint 1142. Archäologische Funde reichen weiter zurück: ein bronzezeitliches Grab, eine gallorömische Villa und ein burgundisches Gräberfeld gehören zu den bekannten Spuren.

Im Mittelalter gehörte Fétigny zur Herrschaft Cugy. Ein Teil der Gerichtsrechte gelangte 1490 an das Spital von Romont und 1507 weiter an Freiburg.

Schule, Betreuung und Gemeindeverwaltung

Die Gemeinde beschreibt Fétigny als Schulort für die ersten Primarschuljahre; später wechseln die Kinder in der Regel nach Ménières. Ein eigener Schülertransport verbindet beide Dörfer. Die Sekundarstufe besuchen sie am Cycle d’orientation de la Broye in Cugy.

Die schulergänzende Betreuung liegt Au Village 197 in Fétigny. Sie wurde 2012 eröffnet. Die gemeinsame Gemeindeverwaltung ist unter Le Village 174 erreichbar; ihre Website nennt die aktuellen Schalterzeiten beider Dörfer.

Karte

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Weitere Orte und Hintergründe: Fétigny-Ménières · Kanton Freiburg.

Quellen und Prüfstand

Inhalt geprüft am 2026-10-02. Bildnachweise stehen bei den Fotos.