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Massonnens

Massonnens in der Glâne: Saint-Maurice, der Weiler Ferlens, Milchgenossenschaft und die heutigen Schulstandorte im Kreis GranMaCha.

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Dorfansicht von Massonnens
Massonnens am 19. Juni 2011. Foto: Vorlet · CC BY-SA 3.0. Für schweiz.wiki verkleinert und komprimiert.

Massonnens liegt auf einer Terrasse über der Neirigue. Die Kirche Saint-Maurice überragt den Dorfkern; Felder, Wiesen und der Weiler Ferlens gehören zum landwirtschaftlich geprägten Umfeld. Eine frühe Ortsnennung und die Geschichte der Milchgenossenschaft verbinden das heutige Dorf mit mehreren Jahrhunderten Vergangenheit.

Die französischsprachige Gemeinde im Bezirk Glâne des Kantons Freiburg arbeitet im Schulalltag mit Grangettes und Le Châtelard zusammen. Ihre eigene Verwaltung befindet sich an der Adresse Au Village 8.

Massonnens auf einen Blick

Kanton und BezirkFreiburg (FR), Glâne
BFS-Nr.2086
Bevölkerung605 am 31. Dezember 2025; zivilrechtliche Bevölkerung gemäss kantonaler Statistik
SpracheFranzösisch
Erstnennung929–930 als Mansaningis oder Massaningis
VerwaltungAu Village 8, 1692 Massonnens
WebsiteOffizielle Gemeindewebsite

Das Dorf und Ferlens über der Neirigue

Die Siedlung liegt oberhalb des rechten Ufers der Neirigue. Der Bach und die Geländestufen ordnen die Landschaft; das Dorfbild bleibt durch die Kirche und die umliegenden Höfe gut erkennbar. Zur Gemeinde gehört neben Massonnens der Weiler Ferlens.

Ferlens wird auch im aktuellen Busfahrplan als Massonnens, Ferlens FR geführt. Der Name bezeichnet hier einen Teil der Freiburger Gemeinde und ist von ähnlich benannten Orten in anderen Kantonen zu unterscheiden. Die Gemeinde nennt ausserdem einen beträchtlichen Waldanteil; Wald, landwirtschaftliche Flächen und bewohnte Siedlungsteile bilden unterschiedliche Nutzungsräume.

Saint-Maurice und die Entstehung der Pfarrei

Eine Kapelle Saint-Maurice ist seit 1540 belegt. Massonnens gehörte zunächst zur Pfarrei Orsonnens und wurde 1665 kirchlich eigenständig. Die 1672 geweihte Kirche wurde 1857 durch einen Neubau ersetzt. Dieser Bau steht heute als markanter Mittelpunkt über dem Dorf.

Kirche Saint-Maurice in Massonnens
Die Kirche Saint-Maurice in Massonnens am 3. Oktober 2010. Foto: WWHenderson20 · CC BY-SA 3.0. Für schweiz.wiki verkleinert und komprimiert.

Eine Betrachtung der Kirche von aussen lässt sich mit einem Rundgang im Dorf verbinden. Das ist ein redaktioneller Vorschlag, keine ausgeschilderte Tour. Für den Innenraum gelten die tatsächliche Öffnung und die kirchliche Nutzung; in den geprüften Quellen ist kein regelmässiges touristisches Führungsprogramm ausgewiesen.

Eine Erstnennung im frühen Mittelalter

Die Namen Mansaningis oder Massaningis sind bereits 929–930 überliefert. Die Urkundennennung ist kein gesicherter Gründungszeitpunkt. Aus römischer Zeit sind einzelne Funde bekannt, daneben Gräber ohne bestimmte Datierung.

Im Mittelalter bestand eine kleine Herrschaft; ein Adelsgeschlecht gleichen Namens ist im 13. und 14. Jahrhundert belegt. 1532 verkaufte François de Billens seine Grundzinsen in Massonnens an die Stadt Freiburg. Der Ort gehörte danach zur Vogtei Pont-Farvagny, nach 1798 zunächst zum Bezirk Romont und ab 1803 zum Bezirk Farvagny. Seit 1848 ist Massonnens Teil der Glâne.

Milchwirtschaft und ein Dorf mit regionalen Bezügen

Die Milchgenossenschaft wurde 1888 gegründet. Diese Geschichte passt zur bäuerlichen Landschaft, in der Viehhaltung und Milchproduktion wichtige Rollen spielten. Das HLS beschreibt ausserdem handwerkliche und gewerbliche Betriebe zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Die damaligen Firmen- und Betriebszahlen sind keine aktuelle Bestandsaufnahme.

Für den heutigen Alltag verweist das kommunale Menü auf Vereine und regionale Angebote wie Bibliothek, Ludothek, Bicubic, Épicentre und Eisbahn. Dabei handelt es sich um Angebote im regionalen Umfeld; die Verweise bedeuten nicht, dass all diese Einrichtungen im Dorf selbst stehen.

Schulräume in Massonnens und den Nachbardörfern

Der Schulkreis GranMaCha umfasst Massonnens, Grangettes und Le Châtelard. Im Bulletin 2026/2027 ist die 3H in Massonnens in einem früheren Laden untergebracht, die 5H und 6H im Pavillon. Die 1H und 2H sind in Grangettes, die 4H sowie 7H und 8H in Le Châtelard.

Vier Klassen sind im Zusammenhang mit dem geplanten neuen Schulgebäude umgezogen. Diese Verteilung ist daher ausdrücklich auf das Schuljahr 2026/2027 bezogen. Die Schule erläutert die Transporte zwischen den Dörfern im aktuellen Bulletin. Für frühe Betreuung und weitere Familienangebote ist die Gemeinde der erste Ansprechpartner; eine eigene örtliche Krippe wird hier nicht behauptet.

Über Romont oder Bulle nach Massonnens

Die TPF-Linie 471 Romont–Massonnens–Sorens–Bulle bedient mehrere Haltestellen im Gemeindegebiet, darunter Massonnens, village, Malapalud und Ferlens FR. Der Bus ermöglicht die Verbindung zu den Bahnhöfen Romont und Bulle.

Der TPF-Fahrplan ist für den jeweiligen Reisetag massgebend; Schul- und Ferientage können unterschiedliche Verbindungen haben. Eine Fahrt über Grangettes und Sorens macht zugleich den Übergang von der Glâne zum Gibloux sichtbar.

Die Karte markiert die Gemeindeverwaltung an der Au Village 8, 1692 Massonnens.

Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende. Grössere Karte öffnen.

Quellen und Datenstand

Recherche: 2. Oktober 2026. Bevölkerung: zivilrechtlicher Bestand am 31. Dezember 2025, kantonale Publikation vom 26. August 2026. Schul-, Besuchs- und Verkehrsangaben bei den zuständigen Stellen geprüft.