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Montagny-les-Monts

Montagny-les-Monts: mittelalterlicher Donjon mit saisonalem Aufstieg, Kirche aus der Schlosskapelle und Dorf über dem Tal der Arbogne.

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Kirche und Donjon von Montagny-les-Monts
Kirche und Donjon von Montagny-les-Monts am 5. August 2009. Foto: Lutz Fischer-Lamprecht · CC BY-SA 4.0. Für schweiz.wiki verkleinert und komprimiert.

Der hohe Donjon und die Kirche bilden das markante Paar von Montagny-les-Monts. Sie stehen über dem Tal der Arbogne und erinnern an das einstige Herrschaftszentrum. Hinter dem Burgbereich liegt das ältere Bauerndorf. Seit 2000 gehört der Ort zur Gemeinde Montagny FR.

Steckbrief

OrtMontagny-les-Monts
Heutige GemeindeMontagny (FR)
Kanton und BezirkFreiburg · District de la Broye
OrtsspracheFranzösisch

Der Turm und sein saisonaler Zugang

Vom mittelalterlichen Schloss blieb vor allem der Donjon aus dem 13. Jahrhundert erhalten. Das Schloss wurde 1476 geplündert, 1504 durch einen Brand beschädigt und später wiederhergestellt. Ab 1802 diente es als Steinbruch, was den Verlust grosser Teile der Anlage erklärt.

Die Fondation Général de Gady wurde 1989 zur Rettung des Turms gegründet. Nach Sicherungsarbeiten und dem Einbau der Treppen wurde der Zugang zur Aussicht am 30. August 1997 eröffnet.

Die zuständige Tourismusorganisation nennt einen kostenlosen Zugang von Ostern beziehungsweise April bis November. Aussen- und Innentreppen führen rund 30 Meter hinauf. Vor einem Besuch empfiehlt sich ein Blick auf die aktuelle Betreiberinformation; der Aufstieg erfolgt über Treppen.

Eine Schlosskapelle im heutigen Kirchenbau

Der Chor der Kirche geht auf die Schlosskapelle des 14. Jahrhunderts zurück. Die heutige Kirche ist der Unbefleckten Empfängnis geweiht. Sie wurde 1760 neu errichtet und 1926 vergrössert.

Der ältere Pfarrmittelpunkt lag in Tours. Die spätere Verlagerung nach Montagny-les-Monts erklärt, weshalb Burgbereich, Kirche und die kleine Enklave Tours in derselben regionalen Geschichte verbunden sind.

Höfe, Gärten und das Arbogne-Tal

Das Dorf liegt auf der Spitze eines Plateaus, das im Westen, Norden und Osten vom eingeschnittenen Arbogne-Tal begrenzt wird. Die Häuser verteilen sich auf zwei auseinanderlaufende Strassen. Höfe, Obstgärten und Gemüsegärten prägen den älteren Teil.

Das kantonale Ortsbildinventar behandelt das Bauerndorf heute als Ort von lokaler Bedeutung, getrennt vom benachbarten national bedeutenden Bereich Les Arbognes. Ein redaktioneller Vorschlag ist, den Turmbesuch mit einem Ortsgang zu verbinden. Aussichtsplattform und Dorfstrassen bieten dabei unterschiedliche Perspektiven auf die Landschaft.

Die jüngsten Klassen im Dorf

Das Schulhaus steht an der Route du Curtil 19. Im Schuljahr 2026/27 sind in Montagny-les-Monts zwei Klassen der 1H–2H untergebracht. Weitere Klassen des Schulkreises liegen in Cousset, Mannens und Montagny-la-Ville.

Für die Anreise mit der Bahn dient Cousset als Bahnhofsort. Der genaue Weg zum Turm oder Schulhaus ist davon getrennt zu planen. Aktuelle Angaben zu Schülertransporten und Betreuung veröffentlicht die Gemeinde Montagny.

Karte

© OpenStreetMap-Mitwirkende · Karte vergrössern

Weitere Orte und Hintergründe: Montagny (FR) · Kanton Freiburg.

Quellen und Prüfstand

Inhalt geprüft am 2026-10-02. Bildnachweise stehen bei den Fotos.